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Lustige Reise um die Welt in vier Stunden

Buntes Fest an der Urbanusschule

Rhade Riesengroß und blau leuchtete sie den Besuchern der Urbanusschule entgegen: die Weltkugel. Wie ein fröhlicher Willkommensgruß prangte sie über dem Eingang zum Schulhof und verriet das Motto des diesjährigen Schulfestes. «In vier Stunden um die Welt» - so vielfältig und bunt wie die Länder dieser Welt, waren auch die zahlreichen Stände, die sich über den Schulhof verstreuten. Ein Parcours mit zehn Stationen erweckte den Ehrgeiz der Schüler, denn anschließend wartete eine kleine Überraschung auf die tapferen «Weltreisenden». Ungewöhnliche Variationen altbekannter Spiele wie Pinguin-Kegeln, Känguru-Sackhüpfen und Bumerang-Dosenwerfen boten nicht nur einen willkommenen Spaß für die kleinen Gäste, sondern auch einen Blickfang für Eltern und Großeltern, die ihre Jüngsten schmunzelnd anfeuerten. Mit Stoffresten, Schnüren und Bändern versuchte man, es den Kindern in Kamerun gleich zu tun und Spielbälle selber zu basteln. In «Kanada» hieß es, Nägel möglichst gerade in die aufgebockten Holzbalken zu schlagen, und ein asiatischer Hindernisparcours verlangte eine ruhige Hand für den Transport eines Reiskorns zwischen den hölzernen Essstäbchen. Eine Hüpfburg, die zum ausgelassenen Toben einlud, und ein Ballonwettbewerb rundeten das bunte Programm auf dem Schulhof ab. Doch zwei weitere Höhepunkte warteten noch auf die Besucher. Unter der Leitung von Frank Röger griff der Schulchor die ausgelassene Stimmung des Schulfestes mit «Like ice in the sunshine» auf und die Schüler der Klasse 4b hatten unter der Leitung von Ursula Hillig Tanzchoreographien einstudiert. Einen ganz besonderen Dank sprach Schulleiterin Gabriele Mocnik aus: «Ohne die engagierte Mitarbeit der Eltern wäre die Organisation des Festes nicht möglich gewesen.» So hatte jede Klasse die Betreuung eines eigenen Standes übernommen und Eltern wie Lehrer waren unermüdlich im Einsatz, um einen gelungenen Tag auf die Beine zu stellen, bei dem natürlich auch an das leibliche Wohl der Gäste gedacht worden war. «Der Erlös soll dem Förderverein zugute kommen», verriet Gabriele Mocnik weiter, «denn auch der Förderverein war maßgeblich an der Organisation des Schulfestes beteiligt.» tif

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