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Lippetor: Neue Pläne angekündigt

Dorsten Am Lippetor wird kein neues großes "Shopping-Center" entstehen. Statt dessen wollen die Investoren jedoch in den nächsten Wochen ein neues Konzept für das erweiterte Areal vorlegen und denken gar nicht daran, auf ihre Kauf-Option zu verzichten.

Diese Absichtserklärung brachte die Stadtspitze am Dienstag aus Essen mit, wo Bürgermeister und Stadtbaurat ein klärendes Gespräch mit Wolfgang Schulte und Hans Reidick führten.

"Dabei wurde auch deutlich, dass beide selbst in ihrem bisherigen Konzept für das 18 000 qm große Einkaufs-Center weder den Media-Markt noch einen anderen Elektronik-Fachmarkt vorgesehen hatten", erläuterte Lütkenhorst gestern, "im Gegenteil: Sie würden die Ansiedlung eines solchen Frequenzbringers an der Bovenhorst sogar begrüßen."

"Die Frage lautete ohnehin nur: Bovenhorst oder gar nicht!", macht Frank Gläßner die kompromisslose Haltung der Firma Media-Saturn deutlich. Deshalb hoffe die Stadtspitze nächste Woche im Planungsausschuss auf eine möglichst breite Mehrheit für den Standort am Busbahnhof. Ob die Ansiedlung dann tatsächlich zustande käme, wie es Stadt und Konzern für durchaus realisierbar halten, werde sich ohnehin erst nach gründlicher Prüfung der Umwelt- und Verkehrsfragen zeigen. "Es wäre aber ein verheerendes Signal für die Region, falls es vorher heißt: Dorsten verzichtet auf Media-Markt", warnt der Bürgermeister, "immerhin gehen uns jährlich rund 10 Millionen an Kaufkraft verloren, weil dieser Sortiments-Bereich in Dorsten fehlt."

Zuversicht

Unabhängig davon hätten die Lippetor-Investoren die Nachricht akzeptiert, dass es ein 18 000-qm-Einkaufszentrum nicht geben werde. Sie seien dennoch zuversichtlich ein neues tragfähiges Konzept für den attraktiven Stadtbereich am Kanalufer entwickeln zu können und schließen im Vorfeld nur aus, dass dabei das Wohnen im Vordergrund stehen werde. Auch ein weiteres Seniorenzentrum sei tabu. kdk

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