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Schulden der Stadt

Leser sind empört über Verwaltungsvorschläge

DORSTEN Der Vorschlag der Verwaltung, durch Steuererhöhungen und Einsparung von Leistungen den Schulden Herr zu werden, hat für heftige Kritik bei unseren Lesern gesorgt. Doch anders gehe es nicht, heißt es.

„Jetzt muss der Bürger ausbaden, dass die Stadt jahrzehntelang schlimme Fehler wie beim Atlantisbad gemacht hat.“ Dies ist nur eine der Leser-Zusendungen, die gestern im Laufe des Tages zu den Haushaltssanierungs-Vorschlägen der Verwaltung (wir berichteten) bei uns eingegangen sind. Aber sie ist symptomatisch. Der Vorschlag der Verwaltung, zunächst Bürger und Unternehmen mit Steuererhöhungen belasten und öffentliche Service- und Zuschuss-Leistungen einschränken zu wollen, um den vorgeschriebenen Haushaltsausgleich schaffen zu können, hat durch die Bank bereits zu heftiger Kritik bei den Lesern geführt. Allerdings: In den Kommentaren wird aber auch deutlich, dass die Bürger nicht gewillt sind, die Schließung von öffentlichen Einrichtungen (was die Alternative wäre) hinzunehmen.Nur: Beides geht nach Ansicht der Stadtspitze nicht, um die Situation in den Griff zu bekommen. „Wir müssen aus der Schuldenstadt wieder eine Handlungstadt Dorsten machen“, sagte Bürgermeister Lambert Lütkenhorst am Dienstag in der Ratssitzung den Politikern, die nun über die Sanierungsvorschläge zu befinden haben. Übrigens: In der Stadt Selm (das Vorbild für die Anhebung der Grundsteuer B auf 825 Punkte) hat es nach Auskunft von Dorstens Kämmerer Hubert Große-Ruiken bereits 170 Klagen gegen diese Erhöhung gegeben. Die Stadt hat inzwischen den kompletten Entwurf des Haushaltssanierungsplans auf ihre Homepage gestellt. So kann jeder Bürger Einblick nehmen in die Einsparungsvorschlagslisten und deren Auswirkungen auf Etat und Bürger – von dem verstärkten Einsatz des Radarwagens, über die Vertragskündigung mit der Bio-Station bis hin zur Aufgabe der Taucherstaffel ist dort alles beschrieben.

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