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Kunstgruppen unterstützen

Dorsten Essen wird Kulturhauptstadt 2010. Diese Nachricht ist keine Neuigkeit, aber was heißt das eigentlich für die umliegenden Städte, insbesondere Dorsten?

Dieser Frage gingen am Samstagmittag Kunstinteressierte in den Ausstellungsräumen von virtuell-visuell nach. Passend zur Vernissage von dem international renommierten Künstler Tobias Kammerer versammelten sich Kulturexperten aus der Stadt sowie Marl und Gelsenkirchen, um gemeinsam Ansatzpunkte zu finden, wie Dorsten einen Teil vom Kuchen Kulturhauptstadt abbekommen könnte. Projektvorschläge Referenten waren neben Bürgermeister Lambert Lütkenhorst der Gründer des Marler Skulpturenmuseums «Glaskasten», Dr. Uwe Rüth, sowie der Gelsenkirchener Hans-Jörg Loskill. Während Rüth versuchte, die Ansatzpunkte für Dorsten vornehmlich im «Twins-Projekt» (Partnerstadtprojekt im Rahmen der Kulturhauptstadt) in Kooperation mit dem jüdischen Museum zu sehen, beispielsweise durch eine Ausstellung israelischer Kunst, meinte Loskill, dass es wichtig sei, auch mit den Nachbarstädten ins Gespräch zu kommen. Lütkenhorst hörte sich die Argumentationen der beiden Redner an, kommentierte diese jedoch mit dem Argument, dass auf Grund leerer Stadtkassen große Sprünge nicht zu erwarten seien. Des weiteren merkte er an, dass man sich lieber darauf besinnen sollte, bereits bestehende Gruppen mehr zu unterstützen und so vorhandene Ressourcen auszuschöpfen, als komplett neue Projekte ins Leben zu rufen. dzi

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