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Känguru spornt zu Höchstleistungen an

Mathe-Wettbewerb am Gymnasium

Dorsten Fit wie ein Känguru: Große Sprünge, zumindest aus mathematischer Sicht, haben jetzt Schülerinnen und Schüler des St. Ursula-Gymnasiums hingelegt - ganz im Zeichen des niedlichen Beuteltiers aus Down Under. «Mathe-Känguru» heißt ein internationaler Wettbewerb, bei dem logisches Denken und der Umgang mit Zahlen geprüft werden. Seine Ursprünge hat dieses Verfahren in Australien, daher der Name. In den vergangenen 30 Jahren wurde der Schüler-Wettbewerb auch in Europa und dem Rest der Welt immer beliebter. Schulleiterin Schwester Benedicta weiß, warum: «Hier wird nicht nur Schulstoff abgefragt. Die Aufgabenstellung geht weit darüber hinaus.» Auch Mathe-Lehrer Christian Huhn ist von der Aktion überzeugt: «So können wir Spaß und Interesse an Mathematik wecken.» Am St. Ursula-Gymnasium haben sich für den Känguru-Contest 338 von insgesamt 1114 Schülerinnen und Schülern angemeldet. 32 davon haben genug Punkte gesammelt, um einen der ersten drei Plätze zu belegen und damit einen Preis zu gewinnen. Als mathematischer Überflieger darf Jens Berger außerdem eine Woche ins Mathe-Sommercamp nach Polen reisen. Er hatte von allen Teilnehmern des Gymnasiums am besten abgeschnitten. Bei der gestrigen Preisverleihung lobte Schwester Benedicta den strebsamen Einsatz aller Schüler, die beim Känguru-Wettbewerb teilgenommen haben: «Klasse: Ihr habt das ganz freiwillig gemacht, keiner hat gesagt, ihr müsst.» Auch in den anderen deutschen Städten zeigten die Schülerinnen und Schüler viel Einsatz: Insgesamt 500 000 Kinder und Jugendliche haben im Namen des hüpfenden Tierchens ihre Köpfe rauchen lassen. ah

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