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Jugendkunstschule ins Gemeindehaus?

Lembeck Die Diskussion um die künftige Nutzung des einstigen ev. Gemeindehauses in Lembeck ist in vollem Gange. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe möchte hier bekanntlich ein Wohnheim für chronisch Suchtkranke etablieren, doch nun gibt es offenbar einen Alternativvorschlag: Udo Sewz und einige andere Lembecker "Kulturaktive" möchten am Schluerweg eine Jugendkunstschule einrichten.

Jugendkunstschulen existieren in vielen Orten Deutschlands und machen Angebote für Kinder, Jugendliche und (junge) Erwachsene in den Bereichen bildnerisches Gestalten (Werken, Malen, Bildhauerei), Theater und Spiel, Musik, Tanz, Literatur, Fotografie/Film/Video und Internetgestaltung. "Was liegt näher, als an ein vorhandenes Haus zu denken, das für öffentliche Nutzung wie geschaffen ist - mit einem Tanz- und Veranstaltungssaal, mit Werkstatt-, Musik- und Medienräumen?", fragen Sewz und seine Mitstreiter. "Das ehemalige evangelische Gemeindehaus drängt sich da auf." Bleibt allerdings die Frage der Finanzierung und der Organisation dieses "Kulturprojekts" in Lembeck. Und in welche Richtung die evangelische Kirche und der Rat der Stadt über die weitere Nutzung des Gebäudes entscheiden. Die Planerinnen und Planer für eine Jugendkunstschule in Lembeck treffen sich jeden Montag um 20 Uhr im Stenen Hues, Interessenten sind dazu herzlich eingeladen.

Der stellvertretende Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, Klaus Stahl, stellt sich am Mittwoch (10.) ab 19.30 Uhr beim Stammtisch des SPD-Ortsvereines im Café Böhmer den (kritischen) Fragen der Lembecker. Auch hier sind Interessenten, gleich welcher politischen Richtung, gern gesehen.

Westline, der Online-Dienst unserer Zeitung, hat ein Forum eingerichtet. Diskutieren Sie mit unter:

www.westline.de/go/wohnheim

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