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Nach dem Rosenmontagszug

Jecken sollen Kamelle-Kartons selbst entsorgen

Dorsten Die Karnevalisten beim Rosenmontagszug produzieren offenbar zu viel Müll. Das Problem sind aber nicht die Bonbonpapiere oder das Konfetti, sondern die leeren Kartons, die die Jecken in den letzten Jahren von den Wagen auf den Asphalt warfen. Damit muss jetzt Schluss sein.

Jecken sollen Kamelle-Kartons selbst entsorgen

Kamelle werfen gehört zum Rosenmontagszug dazu. Ob der Zug in der Dorsten stattfindet, entscheidet sich erst am Montag.

Rudolf Haller, Vorsitzender des Festkomitees Dorstener Karneval, hat seine närrischen Freunde jetzt schriftlich gebeten, die Verpackungsreste am Rosenmontag (8. Februar) mitzunehmen und später zu entsorgen - zum Beispiel beim Entsorgungsbetrieb an der Wienbecke.

"Ein Sammelcontainer am Ende der Strecke würde uns zusätzlich Geld kosten, das wir nicht haben", sagt er. Haller betont aber auch: "In den letzten drei Jahren ist uns immer erzählt worden, dass wir die Kartons einfach auf der Straße lassen sollen, um die Arbeit der Straßenreinigung zu erleichtern."

 

Dorsten Ein Rosenmontagszug ist ein teurer Spaß, weiß der Vorsitzende des Festkomitees Dorstener Karneval (FDK), Rudolf Haller. Am Montag (11.1.) meldete er jedoch Vollzug: "Alles in trockenen Tüchern!" Der "Zoch" kann rollen.mehr...

  Eine andere Sorge ist zumindest zwei Teilnehmer-Gruppen des Rosenmontagszuges genommen worden. Die Dekra hatte die Wagen vom SV Hardt und der Gruppe "Die Wilden" bemängelt, weil sie keine sogenannte Auflaufbremse haben. Haller hat nun allerdings herausgefunden, dass es eine EU-Ausnahmegenehmigung für Brauchtumswagen gibt, die besagt, dass eine solche Bremse nicht notwendig ist, wenn die Wagen nicht schneller als 6 km/h unterwegs sind.

Mit der Dekra verhandeln

Drei Tage hat er mit der Dekra verhandelt, dann war klar, dass diese Ausnahmegenehmigung gültig ist und die Stadt dies auch so genehmigt. "Jetzt müssen die Fahrzeuge nur noch von offizieller Stelle abgenommen werden, dann steht einer Teilnahme nichts mehr im Wege", freut sich Haller.

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