Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Himmlische Himbeeren haufenweise

Hervest Mit geübten Handgriffen schiebt Johanna Grütering ein paar Zweige zur Seite und zupft rote Früchte ab.«Die sind dick, fruchtig und einfach nur lecker!», lacht die Hervesterin. Himmlische Himbeeren sind es, die nach und nach in ihr Körbchen purzeln.

Johanna Grütering ist Stammkundin auf der ersten Dorstener Himbeer-Plantage auf dem «Spargelhof Kemna». Sie pflückt jeden Tag und manchmal bis zu acht Pfund. «Ich habe schließlich 14 Enkelkinder, viele liebe Nachbarn und Freunde, die alle gerne Himbeeren essen.»

Süßsauer

Auf einer Fläche von 1500 Metern wächst die rote Pracht an bis zu zwei Meter hohen Sträuchern. «Es handelt sich hier um die Kulturpflanze Tulamin, die sehr große Beeren mit einer süß-säuerlichen Note bringt», erklärt Landwirt Josef Kemna. Durch die hohen Hecken ist auch der Pflückkomfort besonders hoch.

«Am Anfang kamen kleine Pflücker da gar nicht ran», schmunzelt Barbara Kemna. Denn vor fast zwei Wochen, als die Himbeer-Saison begann, waren durch den Sonnenschein zuerst die obersten Früchte reif.

Doch nun bieten Beeren für jede Körpergröße ihre runden Bäuche an. Und diese Himbeeren, die aussehen wie rote Fingerhüte, sind wirklich besonders groß und prall. Außerdem sind die Sträucher ohne Dornen, so dass keine Kratzer das Naschen verderben. Auch Würmer gibt es hier keine. «Das kenn ich noch so, da hat man die Himbeeren in eine Dose gepackt und nach kurzer Zeit war die voll mit Würmern», erinnert sich die Oecotrophologin Barbara Kemna.

Selber pflücken

Wer auf dem Hof Kemna selber pflückt, der spart: Vier Euro pro Kilo kosten die Beeren dann, im Gegenteil zu den gepflückten für acht Euro. Das kommt bei Beerenliebhabern gut an. «Bei schönem Wetter ist das Feld voll.» Ein Kunde erkundigte sich schon, ob Familie Kemna vielleicht süchtig machende Aromen in die Ernte mischt.

Aber nein, diese Himbeeren sind natürlich ganz natürlich. So sollten sie am besten auch verzehrt werden. «Wir essen sie am liebsten ganz pflückfrisch - ohne Zucker.» Das gilt auch für Tochter Antonia (1), die sich begeistert Himbeere um Himbeere in den kleinen Mund schieben lässt. AR

Die Himbeer-Saison dauert noch etwa drei Wochen. Himbeeren haben wertvolle Inhaltsstoffe wie Kalium (für die Herzmuskeltätigkeit), Calcium (für die Knochen) und Vitamin C (für das Immunsystem). Gelagert werden sollten sie im Kühlschrank, allerdings maximal zwei Tage. Allerdings können sie nach der Ernte auch eingefroren werden. Die Familie Kemna empfiehlt, die Beeren zum Frischverzehr nicht zu waschen, weil ansonsten das Aroma verwässert.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Deutsche Glasfaser will für schnelles Internet sorgen

Wer in Wulfen und Deuten will den Breitband-Ausbau?

Wulfen/Deuten Nach Lembeck, Rhade und Östrich möchte die Deutsche Glasfaser auch in Alt-Wulfen (einschließlich Westabschnitt) und Deuten für schnelles Internet sorgen. Bald startet die Nachfragebündelung für den Breitband-Ausbau.mehr...

Diskussionen nach Unfalltod an der Händelstraße in Dorsten

Sind Fußgänger auf Parkplatz in Gefahr?

Dorsten Der Unfalltod einer 57-Jährigen auf dem Parkplatz des Nahversorgungszentrums an der Händelstraße wird online heiß diskutiert. Autofahrern wird Rücksichtslosigkeit vorgeworfen.mehr...

Prozess um versuchten Mord in Dorsten

Pärchen wollte 17-Jährige umbringen

Dorsten/Essen Einem Dorstener Pärchen (20 und 27) wird ab 26. Februar der Prozess gemacht. Die beiden sind wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Sie sollen eine 17-Jährige mit einem Messer attackiert haben.mehr...