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Erlebnispfad

Hecken schützen die Landschaft

SCHERMBECK Alle andere als vorbildhaft ist der Zustand vieler Hecken in Schermbeck. Wie Hecken richtig gepflegt werden, soll ein Erlebnispfad der Nabu zeigen.

Hecken schützen die Landschaft

Mehr Fehler kann man nach Auffassung des Nabu-Ortsverbandes beim Umgang mit einer Hecke kaum noch machen als hier an der Erler Straße.

Der Zustand vieler Hecken im Gemeindegebiet Schermbeck ist nach Auffassung des Nabu-Ortsverbandes alles andere als vorbildhaft. Während der letzten Versammlung in „Ännekens Tenne“ bemängelten die Besucher das „Zurechtstutzen von Hecken nach dem Hau-Ruck-Prinzip“.

Anhand von Gegenbeispielen möchte der Nabu zeigen, wie man mit Hecken richtig umgehen sollte. Die Vorbereitungen für einen Heckenerlebnispfad wurden bereits getroffen. Der Pfad für Wanderer und Radfahrer soll sich in einem ersten Schritt an noch vorhandenen Heckenlinien orientieren, die vorzeigbar sind. An einzelnen Stellen sollen Tafeln aufgestellt werden, die über die ökologische Bedeutung von Hecken als Lebensraum für bedrohte Pflanzen- und Tierarten informieren sollen.

Erste Stationen des geplanten Heckenerlebnispfades sind schon bekannt: Die Baumschule Wüstemeyer in Bricht beteiligt sich ebenso wie die Ev. Stiftung Lühlerheim in Weselerwald, der Hof „Appelbongert“ am Hogefeldsweg und der Biohof Deiters. Derzeit laufen Gespräche mit dem Dammer Turmverein und mit dem Regionalverband Ruhrgebiet. Es bahnt sich nach Nabu-Sprecher Jürgen Kruse zudem eine Zusammenarbeit mit Erle und Holsterhausen an.

Das Heckenband soll das Landschaftsbild erhalten beziehungsweise aufwerten, das Artensterben und die Bodenerosion verhindern, für Schulen und Kindergärten zu einem Unterrichtsraum im Freien werden und Wanderern und Radlern als Windschutz dienen. Dass man durch einen Heckenerlebnispfad die Entwicklung des Tourismus fördern kann, wurde am Beispiel der Erlebnispfade in Bräunlingen, im Erzgebirge und in Vilsbiburg deutlich gemacht.

Der Nabu hofft, dass auch Landwirte, Privatleute und die Gemeinde sich an den Musterhecken orientieren. Angestrebt werden mehrreihige, mindestens vier Meter breite Hecken mit einer Alterstufung, die aus möglichst verschiedenen, standortgerechten Sträuchern bestehen.  

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