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Koprian iQ am Start

Hamburger Spezialist soll Dorstens Mercaden retten

Dorsten Koprian iQ aus Hamburg soll richten, was die Vorgängerin aus Bergisch-Gladbach nicht geschafft hat: das Einkaufszentrum Mercaden in Schwung bringen. Die Leiterin des Centermanagements von Koprian dämpfte aber überschäumende Erwartungen der Dorstener.

Hamburger Spezialist soll Dorstens Mercaden retten

Im Erdgeschoss der Mercaden sind mehrere Ladenlokale geschlossen - oder niemals eröffnet worden. Koprian hat nun ein Team nach Dorsten geschickt, das eine gründliche Standortanalyse vornimmt. Foto: Foto: Stefan Diebäcker

Für viele überraschend schnell hat die Eigentümerin der Mercaden Dorsten, die Galerie Lippe GmbH, ein neues Centermanagement für die Mercaden gefunden: Koprian iQ. Bürgermeister Tobias Stockhoff wusste am Mittwoch jedenfalls noch nichts davon, dass die Mercaden ein neues Centermanagement haben. „Das ist neu“, sagte Stadtpressesprecherin Lisa Bauckhorn auf unsere Anfrage.

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Andrea Hegenbarth, Leiterin des Center-Managements bei Koprian iQ war da schon mit ihrem Chef Markus Koprian in Dorsten, um sich die Mercaden anzusehen. „Wir haben am Dienstag das Mandat von der Eigentümerin, der Galerie Lippe GmbH, bekommen und sind seit Mittwoch hier“, sagte sie auf unsere Anfrage. „Wir verschaffen uns jetzt erst einmal einen Überblick. Zum Objekt können wir noch nicht allzu viel sagen.“

Koprian iQ ist in der Geschäftswelt keine unbekannte Größe. Auf der Homepage wirbt das Unternehmen von der Elbe mit verschiedenen Referenzobjekten im In- und Ausland, darunter das Schwabencenter in Augsburg, die Flensburg-Galerie, die Rathaus-Galerie Hagen, Mercado in Nürnberg und die Trier-Galerie in Trier. Naheliegendstes Objekt und für die Dorstener gutes Anschauungsmaterial ist die Rathaus-Galerie in Essen, seit 2011 unter der Regie von Koprian iQ.

Analyse und Konzept


„Unser Unternehmen ist darauf spezialisiert, Konzepte für Einkaufscenter nach eingehender Analyse zu erarbeiten“, sagte Andrea Hegenbarth. Das sei unter anderem in Essen geschehen. „Hier hat sich seit der Übernahme des Centermanagements durch Koprian iQ einiges getan, unter anderem konnten neue Mieter angesiedelt werden“, heißt es auf der Homepage der Hamburger.

Das könne auch in Dorsten geschehen, sagte Andrea Hegenbarth, meinte aber: „Wir haben nicht den Zauberstab in der Tasche.“ Die Mercaden seien definitiv ein Objekt, das eines längeren Entwicklungsprozesses bedürfe. Die Übernahme des Centermanagements in Dorsten sei sehr kurzfristig erfolgt. „Wir müssen nun erst einmal mit den Mietern sprechen, uns einen Eindruck verschaffen, wo die Knackpunkte sind und was positiv ist.“ Auf die Bestandsaufnahme folge die Analyse, dann gebe es ein Konzept. Koprian iQ rühmt sich, anders zu sein als viele andere Akteure für klassisches Centermanagement in Deutschland. Koprian sieht sich als „Partner und Mittler zwischen Kommunen, Investoren, Marktbeteiligten und Bürgern“.

Team für Dorsten wird zusammengestellt

„In unserem Unternehmen gibt es starke Kompetenz“, verspricht Andrea Hegenbarth den Dorstenern. Welche Läden letztendlich neu dazukommen sollen, konnte sie am Mittwoch noch nicht sagen. Nur so viel: „Wir stellen gerade ein Team für Dorsten zusammen. So lange die Stelle des Centermanagers nicht besetzt ist, werde ich die Gelegenheit vertretungsweise nutzen, das Objekt, die Stadt und die Ansprechpartner kennenzulernen.

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