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Gute Arbeit für Waslala

Schülerladen «Case Creole» zahlt sich aus

«Case Creole» kann jetzt die stolze Summe von 500 Euro vorweisen, die nach Nicaragua ins kleine Dörfchen Waslala geht. «500 Euro ist ein beachtlicher Geldbetrag, bereits mit sechs Euro kann man dort eine Woche lang überleben», berichtete Schülerin Jennifer Meistrowitz zufrieden. Sie wird zusammen mit anderen Jugendlichen am 15. Juni nach Waslala fliegen, um dort das Straßenkinderprojekt zu unterstützen. Derzeit leben über hundert Straßenkinder von der Hand in den Mund. Ihnen sollen bessere Perspektiven eröffnet werden. Mit den Mitteln aus dem Schülerladen und Hilfe der Kirche können die Kinder endlich eine Schule besuchen. Die Schulsituation der Jugendlichen vor Ort muss verbessert werden. «Mit dem gesammelten Geld kommt man weit! Das Arrangement ist ordentlich und es wird sich einiges bewegen», glaubt Projektleiter Gerhard Klöpfer an das Vorhaben. Zusammen mit Gudrun Trimborn rief er das Projekt im Jahr 2000 ins Leben. Die Patenschaft ist für Waslala äußerst wichtig, da Nicaragua zu den ärmsten Ländern Lateinamerikas zählt. Das Land, das nicht nur eine 50-jährige Diktatur verkraften musste, sondern auch einen 13-jährigen Bürgerkrieg hinter sich hat, ist für jede Hilfe dankbar. Mit denen im Schülerladen erwirtschafteten Gewinnen sollen deshalb weitere Geldbeträge nach Waslala fließen. Das Konzept geht locker auf. Denn Schüler benötigen stets Zirkel, Geodreieck und Hefte. Gerhard Klöpfer sieht weitere Vorteile im Projekt «Case Creole»: «Der Schülerladen bietet Berufsorientierung für unsere Schüler.» ank

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