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Zukunftsfähigkeit

Grundschulstandorte werden überprüft

Schermbeck Die beiden Grundschulstandorte in Schermbeck sollen im kommenden Jahr auf ihre Zukunftsfähigkeit überprüft werden. Mittel dafür hat der Rat am Mittwoch in den Haushaltsplan 2018 eingestellt.

Grundschulstandorte werden überprüft

Die Gemeinschaftsgrundschule Schermbeck Foto: Foto: Berthold Fehmer

Ergebnisoffen, betonte CDU-Fraktionsvorsitzender Klaus Schetter, solle die Untersuchung für die Maximilian-Kolbe-Schule sowie die Gemeinschaftsgrundschule verlaufen. Denn klar sei noch nicht: „Machen wir aus beiden Schulen eine? Nimmt man dafür einen der vorhandenen Standorte oder einen neuen?“ Klaus Roth (BfB) ergänzte, dass die Untersuchung auch ergeben könne, dass beide Standorte erhalten bleiben.

Insgesamt 95.000 Euro stehen für die Untersuchung der Standorte im Haushaltsplan zur Verfügung. 70.000 Euro sind vorgesehen für eine Machbarkeitsstudie durch ein Fachbüro zur Beurteilung der künftigen Entwicklung der Grundschulstandorte im Rahmen des Integrierten Handlungskonzepts. Letzteres sieht eine 70-prozentige Förderung durch das Land vor.

Kämmerer Frank Hindricksen sagte, dass die Verwaltung nicht mit Sicherheit sagen könne, „innerhalb welchen Zeitraums wir diese Studie beauftragen können“. Über einen von der Verwaltung beantragten „vorzeitigen Maßnahmenbeginn“ entscheide die Bezirksregierung, so Bürgermeister Mike Rexforth: „Wir haben gute Gründe für einen Bewilligungsbescheid.“

Für den Fall, dass Bezirksregierung oder das Land auf die Bremse treten, könnte mit 25.000 Euro eine Standortanalyse der beiden Grundschulstandorte erstellt werden. Rexforth machte allerdings deutlich, dass dies eher eine Notlösung wäre. „Die Machbarkeitsstudie ist viel tiefergehender.“ Sie enthalte eine Wirtschaftlichkeitsberechnung und eine Folgekostenbetrachtung über die kommenden 30 Jahre. Die Standortanalyse sei eher eine vorsichtige Ersteinschätzung.

„Unruhe im Dorf“

Diese könne wichtig werden, sagte Schetter, um „Unruhe im Dorf“ zu vermeiden. „Je weniger Fakten, desto mehr wird dazu gedichtet.“ Michael Fastring (SPD) über die Standortanalyse: „Wenn wir sie nicht brauchen, ist es gut.“ Ebenfalls eingestellt in den Haushalt wurden 150.000 Euro für einen Architektenwettbewerb, der durchzuführen wäre, wenn die Entscheidung getroffen würde, einen Schulstandort zu schließen. Dann müsste ein Standort erweitert oder eine komplett neue Grundschule errichtet werden. Klaus Roth bezweifelte, ob es sinnvoll wäre, die Mittel für den Wettbewerb jetzt einzustellen, weil man nicht wisse, ob die Untersuchung nicht zum Ergebnis komme, dass alles so bleiben solle wie bisher.

Fördermittel seien seitens der Bezirksregierung in Aussicht gestellt worden, sagte Rexforth. „Wenn wir Ergebnisse schon im ersten Halbjahr bekommen, macht es Sinn, den Architektenwettbewerb zeitnah dahinter zu schalten. Das kann bereits 2018 sein. Es wäre fatal, wir hätten die Mittel dann nicht im Haushalt veranschlagt.“


Gegen die Stimmen von Grünen und BfB wurde der Haushalt verabschiedet. Auch dem Antrag des SV Schermbeck zur Bezuschussung der Erneuerung des Kunstrasenplatzes mit 150.000 Euro wurde stattgegeben.

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