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Mabry-Symdrom

Geschwister brauchen Delfin-Therapie

Dorsten Mutter Janine Nordmann setzt ihre Hoffnungen auf die Delfin-Therapie. Sie gilt als mögliche Hilfe für ihre beiden schwer kranken Kinder. Leni (7) und ihr Bruder Nico (9) leiden am Mabry-Syndrom.

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Das ist der neunjährige Nico.

Das ist die siebenjährige Leni.

Die siebenjährige Leni kann fast gar nicht sprechen. Ihr zwei Jahre älterer Bruder Nico kann sich immerhin mit einzelnen Worten verständigen. „Für die Sprache, aber auch für die Motorik meiner Kinder wäre eine Delfin-Therapie ein neuer Behandlungsansatz“, sagt Mutter Janine Nordmann – und hofft, dass viele Dorstener diesen Herzenswunsch mit einer Spende erfüllen.

Die beiden Sprösslinge der Dorstener Familie leiden am Mabry-Syndrom, eine seltene schwere Krankheit, die durch einen Gendefekt verursacht wird. Und den die Ärzte erst vor gut vier Jahren festgestellt haben. Für die Eltern war es damals schwer, aber auch erleichternd, endlich eine Diagnose bekommen zu haben. Denn vorher tappten sie gänzlich im Dunkeln. Sowohl Leni als auch Nico entwickelten sich als Kleinkinder nur sehr langsam, hatten Probleme mit der Fein- und Grobmotorik, unterschiedliche organische Erkrankungen. Lange Krankenhausaufenthalte nach schwierigen Operationen folgten.

Epileptische Krampfanfälle

Zudem ist es sehr belastend für die Familie, dass beide Kinder an schweren epileptischen Krampfanfällen leiden. „Bei Leni ist es zuletzt sogar noch schlimmer geworden“, so Janine Nordmann.

Bislang haben die Eltern alle medizinischen und therapeutischen Möglichkeiten genutzt. Vor drei Jahren gab es in der Feldmark eine Spendenaktion, weil sich die Familie eine Golden-Retriever-Dame Isa angeschafft hatte, die zum Assistenzhund ausgebildet werden sollte. „Leider hat auch der Hund Epilepsie bekommen, irgendwie scheinen wir das anzuziehen“, sagt die Mutter mit einem traurigen Lächeln. Spendenkonto

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Das ist der neunjährige Nico.

Das ist die siebenjährige Leni.

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