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Volksbank Schermbeck

Gesamtkundenvolumen steigt um 5,1 Prozent

Schermbeck Gute Zahlen verkünden die Volksbank-Vorstände Norbert Scholtholt und Rainer Schwarz für das Geschäftsjahr 2017. Mit einer Ausnahme.

Gesamtkundenvolumen steigt um 5,1 Prozent

Die Volksbank-Vorstände Norbert Scholtholt (l.) und Rainer Schwarz konnten gute Zahlen verkünden. Foto: Foto: Berthold Fehmer

Insgesamt 70 Millionen Euro neuer Kredite wurden 2017 bei der Volksbank Schermbeck abgerufen. Darin enthalten, so Scholtholt am Mittwoch, seien 22,8 Millionen Euro an Förderkrediten für 78 Vorhaben. „Für eine Bank unserer Größe ein Spitzenwert.“

Scholtholt: „Wir sehen aber auch: Die Nachfrage nach Baukrediten ist rückläufig.“ Von 31 Millionen Euro im Jahr 2016 sank der Wert auf 25 Millionen Euro. „Ein Minus im Baufinanzierungsbereich von knapp 20 Prozent“, so Scholtholt.

Das betreute Anlagevolumen, also die Summe aller Spargelder, Termingelder, Aktien und Investments der Kunden, stieg von 429 (2016) auf 448 Millionen Euro (+4,4 Prozent). Verstärkt würden niedrig verzinste Spareinlagen in strukturierte Vermögenseinlagen, Aktien und Investmentfonds, getauscht. Scholtholt erwartet, dass die Zinsen weiter auf niedrigem Niveau verharren. Das Gesamtkundenvolumen stieg von 901 auf 947 Millionen Euro (+5,1 Prozent).

Davon werde man das Eigenkapital stärken. Rainer Schwarz: „Die Bankaufsicht erwartet, dass wir für jede 10,25 Euro Kreditsumme 1 Euro an Eigenkapital auf die hohe Kante legen.“ Eine Dividende von 6 Prozent wolle man an die Mitglieder ausschütten, so Scholtholt. 1,8 statt 1,6 Millionen Euro (2016) Gewerbesteuern wird die Volksbank an die Gemeinde überweisen.

Standorte in Schermbeck und Gahlen sollen bleiben

Für die Herausforderungen der Zukunft will sich die Volksbank wappnen. Schwarz: „Wir bekennen uns ganz deutlich zu unseren Standorten in Gahlen und Schermbeck.“ Auch Zusammenschlüsse mit anderen Banken seien nicht geplant. Stattdessen sollen die digitalen Angebote der Bank ausgebaut werden, sagte Schwarz und führte per iPad vor, wie bereits jetzt eine Video-Konferenz mit Vermögensberaterin Natalie Neugebauer aussehen kann.

Dazu, so Neugebauer benötige man nur einen internetfähigen Laptop, PC oder ein Tablet mit Webcam. Mit Smartphones funktioniere es auch, „dann wird das Bild aber sehr klein“. Digital können Kunden Gesprächstermine vereinbaren. Zweimal pro Woche nutzten Kunden diese Möglichkeit der Kontaktaufnahme, Tendenz steigend.

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