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Gefühlte Münsterländer

Dorsten bewirbt sich für die Regionale 2013 oder 2016

Dorsten Die Kreise Coesfeld und Borken haben Kurs auf die Regionale 2013 oder 2016 genommen. Und nehmen dafür auch ein paar «gefühlte Münsterländer» aus Dorsten mit ins Boot. Bis Ende Juni müssen die Bewerbungsunterlagen bei der Landesregierung in Düsseldorf vorliegen. Die sollten eigentlich gestern Abend in Borken vorgestellt werden, doch die Zeit war zu knapp. Weil mit Dorsten und Haltern (Kreis Recklinghausen), Selm und Werne (Kreis Unna) sowie den niederrheinischen Gemeinden Hamminkeln, Schermbeck und Hünxe (Kreis Wesel) kurzfristig weitere Partner für das Projekt gewonnen werden konnten - oder auch mussten. Denn das Land hat zur Bedingung gemacht, dass mindestens drei Kreise oder kreisfreie Städte eine Region bilden sollen. Für Dr. Bert Risthaus, Chefplaner im Coesfelder Kreishaus, macht dieses Bündnis auch inhaltlich Sinn, nicht nur weil er als Dorstener ein «gefühlter Grenz-Münsterländer» ist. Schließlich gehe es um das Thema urbanes Leben im ländlichen Raum, und die Lippe sei die natürliche Grenze des Münsterlandes. Dorsten war erst im März auf eine Bewerbung angesprochen worden. Wegen der Kürze der Zeit, so Baurat Frank Gläßner, habe die Öffentlichkeit bisher noch nicht informiert werden können. Der Umwelt- und Planungsausschuss befasst sich nächste Woche als erstes politisches Gremium mit dem Thema. dieb Der Leitbegriff der Regionale heißt «ZukunftsLand». Die Bewerbung muss Themenblöcke aus den Bereichen Städtebau und Landschaft, Kultur und Tourismus, Wirtschaftsförderung und Bildung enthalten.. Die vorgeschlagenen Maßnahmen werden vom Land gefördert, die Entscheidung fällt Anfang 2008.

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