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Freizeichen? Fehlanzeige!

Dorsten Monika Strutz kann es kaum fassen: Seit über zwei Wochen hat die Kleinunternehmerin in ihrem Geschäft eine tote Telefonleitung - kein Anrufer kommt zu ihr durch, ein Freizeichen bekommt sie schon lange nicht mehr zu hören.

Wie Monika Strutz geht es momentan vielen Telekom-Kunden. Aufgrund des Streiks ist das Unternehmen total überlastet. Das Ergebnis: Störungen werden nicht behoben, Neuanschlüsse nicht freigeschaltet, Kunden bekommen keine oder mangelhafte Auskünfte.

«Tierisches Verständnis»

Für Unternehmerin Strutz hat die kaputte Leitung fatale Folgen: Die Kunden ihres kleinen Kosmetikstudios können mit der Inhaberin keine Termine mehr ausmachen, potenzielle Neukunden wundern sich, dass ihre Anrufe nicht beantwortet werden. Schließlich meldet sich sofort die Mailbox, die Monika Strutz aber auch nicht abhören kann.

In solchen Fällen könnte die Telekom eine Rufumleitung auf Strutz' Handy schalten, aber auch das ist momentan nicht drin. Vor einigen Tagen hat die Unternehmerin im Telekom-Shop eine Bearbeitungsnummer bekommen und hofft seitdem auf das lang ersehnte Freizeichen in ihrer Geschäftsleitung.

Nach Angaben von Peter Pfeiffer, Pressesprecher der Telekom, ist diese ganze Misere ein Ergebnis des sechs Wochen langen Streiks, der am Mittwoch zu Ende gegangen ist: «Wir haben aufgrund des Streiks erheblich erhöhte Entstörungszeiten.» Allerdings ist es auch für Vertreter der Presse gar nicht so einfach, diese ganz simple Information zu bekommen. Drei Anläufe waren nötig, bis endlich ein Pressesprecher am Apparat war - wenn auch der zuständige Mitarbeiter für Süd-West-Deutschland, aber immerhin.

Verluste

Monika Strutz nutzt es leider nichts, dass Pressesprecher Pfeiffer «tierisches Verständnis» für die Kosmetikerin und ihre Leidensgenossen hat. Auf ihren finanziellen Verlusten bleibt sie - wie viele andere auch - sitzen. Vielleicht ist es da ein kleiner Trost, dass Telekomsprecher Pfeiffer verspricht, dass das Unternehmen alle Störungen jetzt so schnell wie möglich beheben will. Die Hoffnung stirbt zuletzt... ah

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