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Prügel kassiert

Frau beobachtete Oral-Sex am Drive-In-Schalter

Dorsten Saftige Anekdote am Drive-In-Schalter des McDonald's-Restaurants am Bahnhof: Es geht um Oral-Sex eines Pärchens im Auto und das Nachspiel auf dem Parkplatz des Schnellrestaurants.

Frau beobachtete Oral-Sex am Drive-In-Schalter

Pikante Geschichte vom Drive-In-Schalter von McDonald's am Busbahnhof.

Demnach musste eine 22-Jährige ihre Beobachtungen aus dem Restaurant heraus mit einem Veilchen und einem dreitägigen Krankenhausaufenthalt bezahlen. Ihr Anwalt Burkhard Benecken schildert den Fall, der am Donnerstag vor Zivilrichterin Irena Bartoszek-Schlüter verhandelt wurde, so:  „Meine Mandantin saß abends mit einer Freundin in dem Schnellrestaurant, als der Beklagte mit seinem Auto am Drive-In-Schalter vorfuhr. Meine Mandantin und ihre Freundin beobachteten, wie sich die Beifahrerin über den Schoß des 25-Jährigen beugte und ihren Kopf auf und ab bewegte. Die Frauen mutmaßten deshalb, dass die beiden Oral-Sex im Auto hatten.“

Zum Nachspiel sei es dann, so Benecken, auf dem Parkplatz des Schnellrestaurants am Dorstener Bahnhof gekommen. „Der Mann stellte meine Mandantin zur Rede, weil er meinte, sie habe Fotos von ihm gemacht. Das wurde von ihr bestritten. Daraufhin verpasste er ihr einen Schlag ins Gesicht und sie stürzte zu Boden.“ Nachweislich musste sich die 22-Jährige laut Auskunft ihres Anwaltes drei Tage lang im Dorstener Krankenhaus behandeln lassen, um die Folgen des Schlages und des Sturzes auszukurieren. Dafür verlange sie nun Schmerzensgeld. Das Strafverfahren gegen den 25-Jährigen wegen Körperverletzung sei indes eingestellt worden. Das Gericht habe seine Mandantin an die Zivilkammer verwiesen, sagt Benecken.

Er sagt auch, dass der 25-Jährige alle Vorwürfe bestreitet: „In der Verhandlung am Donnerstag erzählte er, dass seine Freundin sich über ihn gebeugt habe, um die Menütafel besser sehen zu können. Außerdem bestreitet er den Schlag gegen den Kopf meiner Mandantin. Er behauptet, sie habe ihn bei der Auseinandersetzung auf dem Parkplatz treten wollen. Den Tritt habe er vorsorglich abgewehrt“, erzählt Benecken. Die Verhandlung habe am Donnerstag nicht zu Ende gebracht werden können, weil zwei Zeugen fehlten. Ein neutraler Beobachter aber habe die Version seiner Mandantin bestätigt, so Benecken.

So wird es einen Fortsetzungstermin am Zivilgericht geben, der aber noch nicht feststeht. Burkhard Benecken findet die Geschichte jedenfalls nicht zum Lachen: „Meine Mandantin ist vor dem Gerichtssaal in Tränen ausgebrochen, als sie den Täter wiedergesehen hat.“    

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