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Wutbrief an die Polizei

Forderung: Wachen wieder 24 Stunden besetzen

Wulfen-Barkenberg Die Polizeiwache in Wulfen-Barkenberg soll wieder täglich 24 Stunden besetzt sein. Das fordert zumindest der CDU-Landtagsabgeordnete Josef Hovenjürgen in einem Brief an das NRW-Innenministerium und die für Dorsten zuständige Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen.

Forderung: Wachen wieder 24 Stunden besetzen

Eine Rund-um-die-Uhr-Besetzung der Polizeiwache in Wulfen-Barkenberg fordert CDU-Landtagsabgeordneter Josef Hovenjürgen von der Polizeipräsidentin.

Der CDU-Politiker kritisiert, dass die Wulfener Wache und auch andere im Kreisgebiet nachts geschlossen sind. "Zu den Zeiten, in denen das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung am größten ist, stehen die Bürger dort vor verschlossenen Türen", so Hovenjürgen. "Gerade in der aktuellen Situation nach den Ereignissen in der Silvesternacht in Köln, Düsseldorf, Bielefeld und anderswo fragen sich die Menschen mehr denn je, ob die Polizei noch in der Lage ist, sie zu schützen."

"Verunsicherte" Bürger

Die Dringlichkeit ergebe sich aus den Polizeiberichten der jeweiligen Städte, so Hovenjürgen. "Die Einbruchserien, Straßenkriminalität und Brutalität der Täter nehmen zu." Die Bürger, so schreibt der 53-Jährige weiter, seien "im höchsten Maße verunsichert". Der Staat dürfe "den öffentlichen Raum nicht aufgeben und privaten Bürgerwehren oder gekaufter Security überlassen, die sich nur die Reichen leisten können", so Hovenjürgen. Die Wachen müssten zur Sicherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und im Interesse des Sicherheitsbedürfnisses der Menschen wieder 24 Stunden besetzt sein.

HALTERN Die Polizeiwache in Haltern soll wieder täglich 24 Stunden besetzt sein. Das fordert zumindest der CDU-Landtagsabgeordnete Josef Hovenjürgen. Mit einem Schreiben hat er sich gestern an das NRW-Innenministerium und die für Haltern zuständige Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen gewandt.mehr...

Bürgermeister Tobias Stockhoff betonte am Donnerstag: "Ziel muss es sein, dass die Kreispolizeibehörden erheblich mehr Personal vom Innenminister zugewiesen bekommen, damit mittelfristig wieder alle Polizeiwachen rund um die Uhr besetzt sind. Ich halte es aber für vordringlich, dass alle aktuell verfügbaren Kräfte im Bezirksdienst sowie im Streifendienst eingesetzt werden. Zurzeit ist das Sicherheitsbedürfnis besonders hoch."

Dünne Personaldecke

Dass viele Wachen nachts verwaist sind, sei der Personalknappheit geschuldet. Die Verantwortung dafür liege in einer seit vielen Jahren verfehlten Personalpolitik der rot-grünen, aber auch schon der vorherigen schwarz-gelben Landesregierung, sagt Norbert Sperling, Vorsitzender der Kreisgruppe der Polizeigewerkschaft. "Die Bürger haben Anspruch auf Polizeischutz in der Fläche." Eine Rund-um-die-Uhr-Besetzung aller Wachen im Kreis und mehr regelmäßige nächtliche Streifenfahrten wären zwar wünschenswert, "angesichts der dünnen Personaldecke ist das aber derzeit nicht zu realisieren", so Sperling.

 

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