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Am 2. und 3. April

"Food-Truck-Market" lockt ins Creativ-Quartier

Dorsten Dorsten schickt sich an, Street-Food-Hauptstadt der Region zu werden. Denn neben dem "Craft Food-Festival" Ende April auf dem Platz der Deutschen Einheit wird es vier Wochen zuvor einen "Food-Truck-Market" des Creativ-Quartiers Fürst Leopold geben, der künftig sogar regelmäßig stattfinden soll.

Street Food ist als Anglizismus ein Ausdruck für kleinere Speisen, die als Leckerbissen von einem fahrbaren Verkaufsstand aus serviert werden. "Bei uns werden es 20 bis 30 Trucks sein, in denen qualitativ hochwertige Anbieter kochen, braten und frittieren, was das Zeug hält", erklärt Michael Richter von der Agentur "Lucky Events".

Der aus Dorsten stammende Richter, der in Köln Gastro- und Veranstaltungskonzepte umsetzt, ist von der bisherigen Resonanz auf den "Food-Truck-Market" überwältigt, der am 2. und 3. April (Samstag und Sonntag) bei freiem Eintritt stattfinden wird. "Wir haben am Montag erst den Facebook-Veranstaltungshinweis erstellt, bis jetzt haben dort schon mehr als 2400 Leute ihr Interesse bekundet, uns zu besuchen."

Vor dem Trafogebäude

Der Food-Markt soll auf dem Platanenplatz und vor dem Trafogebäude stattfinden. Angeboten werden sollen sowohl exklusive Burger-Konzepte wie auch afrikanische und asiatische Speisen, Vegetarisches und Veganes, zudem ausgefallene süße Gerichte. "Seit Montag steht bei uns das Telefon nicht mehr still, wir haben zahllose Bewerbungen von Kochcrews", so Richter. Er kann bei der Auswahl auf die Partnerschaft eines "Food-Truckers" zählen, der die Street-Food-Szene europaweit kennt.

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Dass nur vier Wochen später das "Craft-Food-Festival" auf dem Platz der Deutschen Einheit stattfinden wird, habe er nicht gewusst, als er den Auftrag vom Creativ-Quartier erhalten habe, sagt er. "Ich sehe uns aber nicht als Konkurrenz, weil in der Stadt auch Bierausschanke im Mittelpunkt steht, das sind unterschiedliche Konzepte".

Großes Einzugsgebiet

Vanessa Tempelmann, verantwortlich für das Marketing des Creativ-Quartiers, betont: "Dass beide Veranstaltungen in einem Monat stattfinden, ist ein Zufall." Am Food-Truck-Market-Wochenende findet nämlich auch der nächste "Weiberkram"-Flohmarkt in der alten Zechenkaue statt: "Wir möchten diese Events kombinieren, da sie sich toll ergänzen." Zudem solle das Food-Fest, wenn es erfolgreich ist, im Sommer alle zwei Monate wiederholt werden. "Und irgendwann müssen wir ja beginnen." Sie glaubt, dass Dorsten zwei solcher Food-Märkte verträgt: "Wir haben mit dem Ruhrgebiet ein sehr großes Einzugsgebiet."

HUCKARDE Der Burger ist der Klassiker, doch in der Variante mit Thunfisch eher selten anzutreffen. Beim Street-Food-Festival am Samstag und Sonntag gab es ihn - wie auch viele andere außergewöhnliche Köstlichkeiten.mehr...

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