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Raiffeisenweg

Ein Ort für den Sport

Schermbeck Intensiv hat der Bau- und Liegenschaftsausschuss über die geplante Gestaltung des Raiffeisenwegs und Skater-Parks diskutiert: Hundekot, Lärm, finanzielle Fragen, die Verkehrssituation und mehr waren die Themen.

Ein Ort für den Sport

Isabella de Medici vom Planungsbüro DTP aus Essen erläuterte im Bau- und Liegenschaftsausschuss am Donnerstag die Planung für den Raiffeisenweg und den Skaterpark. Foto: Foto: Berthold Fehmer

Landschaftsarchitektin Isabella de Medici vom Essener Büro DTP stellte am Donnerstag den aktuellen Stand der Planung für das „Sportband“ vor, die „noch ein bisschen im Fluss“ sei. Wie berichtet sollen Spielplätze am Raiffeisenweg und Im Trog neu gestaltet werden, der Weg selbst zu sportlicher Betätigung einladen und auch die Skate-Anlage am Sportplatz aufgewertet werden.

Engelbert Bikowski (CDU) fragte, ob man erwogen habe, den Spielplatz am Raiffeisenweg nicht nur vom Weg, sondern auch von hinten über den dortigen Garagenhof mit einer Tür im Zaun zugänglich zu machen. Sicherheitsgründe hätten dagegen gesprochen, antwortete de Medici. Thomas Pieniak (BfB) erinnerte daran, dass es das früher bereits gegeben habe, es auf dem dahinterliegenden Garagenhof aber „erhebliche Probleme“ gegeben habe.

Hubert Große-Ruiken (CDU) hakte beim von Bürgern gewünschten Nachbarschaftstreffpunkt auf dem Spielplatz Im Trog nach, ob Nachbarn vielleicht eine Patenschaft übernehmen könnten, dass „dieser in Ordnung gehalten wird“. Grundsätzlich hätten einige Nachbarn so etwas in Aussicht gestellt, so de Medici.

Große Sorge

Große-Ruiken äußerte zudem „die große Sorge“, dass man nun den Raiffeisenweg mit viel Geld in Ordnung bringe, dieser dann aber als „Hunderennbahn“ genutzt werden könne. „Was machen wir gegen den Hundekot?“ Hundebeutel der Gemeinde gebe es dort bereits, antwortete de Medici. Gerd Abelt, Leiter des Bauamts, fügte hinzu: „Je aufgeräumter so ein Bereich ist desto mehr soziale Kontrolle gibt es dort.“ Zudem müsse man darauf hoffen, dass so auch bei Hundebesitzern „ein anderes Bewusstsein einsetzt. Die Hoffnung stirbt zuletzt“.

Bürgerbeteiligung

Holger Schoel (CDU) lobte die Planung. Vieles sei aus der Bürgerbeteiligung umgesetzt worden. Er plädierte jedoch dafür, die geplanten Skate-Elemente am Raiffeisenweg lieber zum Skater-Park am Sportplatz zu verlegen, weil der Lärm vor allem in den Abendstunden die Anwohner stören könne. Schoels Idee, vielleicht mit Schildern die Skate-Möglichkeiten auf dem Weg abends zeitlich einzuschränken, bezeichnete Abelt aus rechtlichen Gründen als „schwierig“. Er versprach aber, dass man sich bei der noch anstehenden Optimierung des Entwurfs zur Verlegung von Skate-Elementen zum Skater-Park Gedanken machen wolle. Insgesamt 761.000 Euro stehen für den Bauabschnitt des Sportbands zur Verfügung. Man wolle beim Skater-Park eine gewisse Qualität erreichen, so Abelt, damit nicht ständig etwas kaputt gehe. Schoels Vorschlag „wäre eine Option, wenn es kostenmäßig kneift“.

Beim Skater-Park soll es zwei Quarter-Pipes und eine „Funbox“ (eine Art Rampe) geben. Vor allem das Engagement der Skater in der Bürgerbeteiligung ist de Medici in guter Erinnerung geblieben. „Die kamen mit einer Skizze, die wir fast eins zu eins übernehmen konnten.“

Sorgen der Politiker zur verkehrlichen Situation, etwa der Kreuzung Kilianstraße/Kerkerfeld, konnte de Medici ausräumen. Die Politiker stimmten dem Beschlussvorschlag zu, bei einer Enthaltung von Joachim van Aken (SPD), die dieser aber nicht erläuterte.

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