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"Rottmann's" an der B 58

Deutener Traditionsgaststätte ist zurück

Deuten Diese Gastronomie an der B 58 war Tradition in Deuten. Nun erfährt sie ein Comeback unter dem bekannt-bewährten Namen - lediglich ein Apostroph und ein "s" haben sich neu hineingeschlichen.

Deutener Traditionsgaststätte ist zurück

Freuten sich bei der Neueröffnung des „Rottmann’s“: Das neue Betreiber-Team Hans Jürgen, Barbara und Tobias Hessefort (v.l.), das Besitzer-Paar Hildegard (M.) und Franz-Josef Alfes (r.) sowie die Alteigentümer Heinz und Cilly Rottmann.

„Rottmann’s“ steht über der Eingangstür. "Ich bin froh, dass ich den Namen Rottmann weiter verwenden darf, der hat sich in fast 50 Jahren in Deuten und darüber hinaus fest eingebürgert“, sagt Hans-Jürgen Hessefort.

200 Quadratmeter-Betrieb

Der Deutener Restaurantbesitzer ist der neue Pächter des 200 Quadratmeter-Betriebes an der Weseler Straße 305. „Die Lage an der Bundesstraße ist hervorragend“, erklärt Hessefort, warum er ein Auge auf das Objekt geworfen hat. Besonders wichtig ist dem Gastronomen aber, mit der Neueröffnung den Stadtteil Deuten wieder neu zu beleben. „Dann müssen die Leute nicht mehr nach Lembeck, Rhade oder Wulfen fahren, um mal einen Imbiss zu sich zu nehmen.“

Pommes, Schnitzel, Burger – das alles findet sich natürlich ab sofort auf der Rottmann’s-Speisekarte. „Wir sind aber keine Imbissbude“, betonen Hans-Jürgen Hessefort und sein Sohn Tobias. „Sondern eine Speisegaststätte, in der es auch Hausmannskost und deftige gutbürgerliche Gerichte gibt. Auch ein Fernfahrer freut sich, wenn er statt der Currywurst auch mal einen vernünftigen Eintopf bekommt.“ Zudem sind belegte Brötchen und Kaffee ab morgens im Angebot.

Modernes Mobiliar

2013 hatten die Besitzer Hildegard und Franz-Josef Alfes den Speisebetrieb aufgegeben, um sich ganz auf die Vermietung von Ferien- und Monteurswohnungen im Hause zu konzentrieren. „Wir sind froh, dass es nun auf dieser Art weitergehen kann“, sagt Hildegard Alfes, die die neuen Pächter gemeinsam mit ihrem Mann nach Kräften unterstützen wird. „Es ist gut, dass ich hier nicht bei Null anfangen brauchte“, erklärt Hans-Jürgen Hessefort. Denn die Küche war noch drin, ein Komplettumbau nicht nötig. Ein neuer Wandanstrich und modernes, gemütliches Mobiliar sorgen dennoch für ein komplett anderes Einrichtungsflair in den beiden Gasträumen.

1967 hatten Cilly und Heinz Rottmann aus der damaligen Schmiede-Werkstatt samt angrenzendem Laden einen Gastronomiebetrieb gemacht, dessen Leitung sie 1993 innerhalb der Familie in die Hände von Hildegard und Franz-Josef Alfes legten. Die Alteigentümer statteten den neuen Pächtern gestern bei der Neueröffnung natürlich gerne den ersten Besuch ab: „Ist wirklich schön hier geworden“, lobte Cilly Rottmann das Gasthaus.

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