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Sinkende Einnahmen

Blitzer und Knöllchen: So viel hat Dorsten kassiert

DORSTEN Falsch parken? Kostet. Zu schnell gefahren? Geblitzt. Die Betroffenen ärgert’s. Für die Stadt Dorsten sind das allerdings zwei Einnahmequellen. Gut 320.000 Euro kamen so 2015 in die Stadtkasse. Klingt nach viel. Ist aber im Vergleich zu den Vorjahren weniger. Woran das liegt, kann die Stadt nicht genau sagen.

Blitzer und Knöllchen: So viel hat Dorsten kassiert

Politessen verteilten am Donnerstag (6.3.) Knöllchen am Rathaus.

Bei den Knöllchen sanken die Einnahmen von 184 879 Euro (2013) auf 150.128 Euro (2015). Wesentlich weniger Falschparker wurden ermahnt: Statt 12.346 im Jahr 2013 waren es im vergangenen Jahr nur noch 9945. Warum die Zahl so stark zurückgegangen sind, kann Stadtsprecherin Lisa Bauckhorn nicht sagen. Eine längere Krankheitsphase unter den vier halbtagsbeschäftigten Politessen sei möglicherweise ein Grund, oder auch, dass die Menschen gelernt hätten, fürs Parken Geld zu bezahlen.

Und vielleicht auch, sich an Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten. Denn während 2013 noch 9110 Temposünder erwischt wurden, waren es 2015 nur noch 8210. Eingenommen wurden im vergangenen Jahr 170.174 Euro anstatt wie 2013 206.075 Euro. „Vielleicht haben die vielen Kontrollen durch Stadt, Kreis und Polizei die Autofahrer vorsichtiger gemacht“, sagt Bauckhorn.

Meistens waren die Menschen bis zu zehn Kilometer pro Stunde auf Tempo-50 -Straßen zu schnell, gefolgt von etwa 20 Kilometern pro Stunde auf Tempo-70-Strecken. Aber Ausreißer gibt es noch immer: Ein Spitzenreiter wurde mit 75 Kilometern pro Sunde in einer Tempo-30-Zone geblitzt. Das wurde mit einem Monat Fahrverbot und einer Geldbuße geahndet. 

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