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Mercaden-Arbeiten

Bau-Marathon am Lippetor endet im März 2016

DORSTEN Riesige Kräne signalisieren: An der Großbaustelle Lippetor ist die Stabübergabe in vollem Gang: Schrittweise verabschiedet sich das Abbruchunternehmen Strünker, seit zwei Wochen übernimmt allmählich die Baufirma Oevermann das Kommando. Mit der geplanten Fertigstellung im Herbst 2015 wird es aber vermutlich nichts.

Bau-Marathon am Lippetor endet im März 2016

Ein dritter Kran wurde am Freitag auf der Baustelle der Mercaden am Westwall eingerichtet.

"Es wird aber noch lange dauern, bis die Firma Strünker vollständig das Feld geräumt hat", erläutert Oevermann-Bauleiter Martin Wissing. "Strünker wird sich später noch um die Verfüllung im Randbereich kümmern."

Ins Zentrum rückt nun mit Macht des eigentliche 60-Millionen-Euro-Projekt. Allerdings dürfte sich der zuletzt angepeilte Eröffnungstermin der Mercaden im Herbst 2015 nicht halten lassen: "Wir rechnen mit einer Bauzeit bis Anfang März 2016", sagt Wissing. Wenn die Arbeiten auf vollen Touren laufen, werden 150 bis 200 Leute am Lippetor beschäftigt sein. In der Rohbau-Phase, die bis Ende Juli 2015 dauern wird, kommt Oevermann noch mit weniger Personal aus.

Dafür wird aber maschinell aufgerüstet: Der erste Kran steht schon seit letzter Woche, jetzt bekam er Gesellschaft durch einen roten Artgenossen. Wissing: "Das ist mit einer Höhe von 55 Meter über Boden der größte Kran, den wir in Dorsten einsetzen." Am Freitag wurde der dritte Kran aufgebaut, der vierte soll am 11. August folgen. Später soll noch ein weiterer Autokran das Ensemble ergänzen.

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Damit sich die Kräne mit ihren langen Armen nicht ins Gehege kommen, bedarf es einer genauen Feinabstimmung. Abgestimmt hat man sich im Vorfeld auch mit den Genehmigungsbehörden: "Unsere Kräne werden den Flugbetrieb des benachbarten Luftsportvereins in keiner Weise beeinträchtigen", versichert Wissing.

Und an der Spitze des höchsten Krans wird ein rotes Licht blinken, sobald es dämmert, damit auch nächtliche Helikopter-Flüge nicht gefährdet sind. Sechs Bauabschnitte sind vorgesehen, für die erste Phase wird ab Dienstag (5.8.) die Sohle gelegt. Wissing: "Dafür benötigen wir allein 2200 Kubikmeter Beton." Ausnahmsweise werde dazu die Nacht durchgearbeitet, ansonsten sei die Baustelle in der Regel von montags bis samstags bis 20 Uhr in Betrieb. Während der Betonierung rollen stündlich 30 Lkw an, dies werde sich aber später auf rund 30 Lastkraftwagen am Tag reduzieren.

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