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Zerbrochene Flaschen und mehr

Banden randalieren regelmäßig im Schillerwäldchen

DORSTEN Das Schillerwäldchen ist seit langem ein beliebter Treffpunkt für Jugendliche. Doch immer wieder nutzen Banden das Gebiet, um rücksichtslos zu randalieren. Auch die Polizei ist machtlos.

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Der Weg zu den Ruhebänken im Schillerwäldchen sind mit Scherben übersät nach einem lautstarken Trinkgelage.

Der Weg zu den Ruhebänken im Schillerwäldchen sind mit Scherben übersät nach einem lautstarken Trinkgelage.

Jan van Beusekom hat die Nase gestrichen voll. Von der Randale, dem Müll und den zu Scherben zerbröselten Wodkaflaschen, die eine gröhlende, pöbelnde, volltrunkene Jugendgruppe am Wochenende direkt gegenüber vom Haus am Kamin in dem idyllisch gelegenen Schillerwäldchen hinterlassen hat. „Das war nicht das normale Jugendverhalten, das war eine Bande mit hohem Aggressionspotenzial“, glaubt der Dorstener, „die nach getaner Trinkarbeit zum Schützenfest auf der Hardt weiterwankte“, wie er weiter erzählt. Er jedenfalls ist nicht mehr bereit, den inoffiziellen Treff für wüste Gelage und Randalierer widerspruchslos hinzunehmen. „Ich hab nichts gegen Jugendgruppen, die sich gerne an diskreten Plätzchen in der Stadt treffen. Aber diese Gruppe hat wirklich Angst verbreitet“, sagt der 35-Jährige.

Nach mehreren vergeblichen Anläufen bei der Polizei – „sie ist früher regelmäßig dorthin ausgerückt, hat aber auch nichts bewirken können“ – zählt er nun aufs Ordnungsamt: „Hier muss ein Platzverweis bzw. Alkoholverbot ausgesprochen werden“, hofft der junge Mann auf eine deutliche Verbesserung der Situation. Das Schillerwäldchen kennt und schätzt van Beusekom seit langer Zeit als Altstadtnahen Ruheort. Eine Lokalität, der von Spaziergängern, Müttern mit Kindern und Hundebesitzern häufig frequentiert wird. Doch: „Nach dem Wochenende konnte niemand mehr guten Gewissens hier entlang laufen, weil überall zerbrochene Flaschen und Abfälle herumlagen.“ Ein ähnliches Bild bietet sich montags mittlerweile auch regelmäßig vor dem Treffpunkt Altstadt, insbesondere auf den Parkplätzen, die Besuchern des Jüdischen Museums zugewiesen wurden. „Glasscherben, Reste eines Holzfeuers sowie Abfälle, die ringsum verstreut sind, beeinträchtigen nicht nur das Bild erheblich, sondern sorgen bei Besuchern für Verwunderung über die Zustände. Zwar werden die Überreste meist beseitigt – doch stellt sich die Frage, warum nicht nachhaltiger darauf eingewirkt wird, dass nicht die ganze Umgebung unter den rücksichtslos Feiernden zu leiden hat.

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Der Weg zu den Ruhebänken im Schillerwäldchen sind mit Scherben übersät nach einem lautstarken Trinkgelage.

Der Weg zu den Ruhebänken im Schillerwäldchen sind mit Scherben übersät nach einem lautstarken Trinkgelage.

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