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Abwechslungsreiche Touren durch Schermbeck

27. Niederrheinischer Radwandertag

Zu den Veranstaltungsorten des 27. Niederrheinischen Radwandertages, des größten deutschen Fahrrad-Events, gehörte am Sonntag auch die Gemeinde Schermbeck.

Schermbeck

von Helmut Scheffler

, 01.07.2018
Abwechslungsreiche Touren durch Schermbeck

Beim 27. Niederrheinischen Radwandertag starteten auch am Schermbecker Rathaus am Sonntagmorgen Radler zu zwei unterschiedlich langen Touren. © Helmut Scheffler

Zum offiziellen Start um 10 Uhr kamen trotz sommerlicher Temperaturen und wenig Aussichten auf den Regen wie beim Start im vergangenen Jahr nur etwa 30 Radler, die vom Aufbauorchester und der „Let´s play“-Gruppe der Blaskapelle „Einklang“ mit flotten Rhythmen begrüßt wurden.

Die Verwaltungsmitarbeiter Birgit Lensing und Regina Vahnenbruck nahmen die Anmeldungen der Radler entgegen und boten ihnen ein Fülle von touristischen Informationsbroschüren und Prospekten an. Über Schermbecker Museen, über die Uefter Mark und den Dämmerwald wurde ebenso informiert wie über die „3-Flüsse-Route“ und Sehenswürdigkeiten im niederrheinisch-westfälischen Grenzbereich. Der stellvertretende Bürgermeister Engelbert Bikowski verabschiedete die Radler mit dem Hinweis auf besondere Sehenswürdigkeiten entlang der beiden Routen.

220 Schilder

Der Verwaltungsmitarbeiter Berthold Große-Homann hatte auch in diesem Jahr an der interkommunalen Konferenz in Kempen teilgenommen, für die Starter in Schermbeck eine tourentaugliche Streckenführung ausgearbeitet und durch 220 Schilder markiert. Zwei Touren wurden angeboten. Jeder Starter erhielt eine großformatige Karte und eine zweiseitige Beschreibung der Route.

Wer die kürzere Route gewählt hatte, musste 37,9 Kilometer zurücklegen. Über den Brüner Weg fuhren die Radler durch Damm zum Turmmuseum und durch die Wachtenbrinker Heide zum Lühlerheim, wo an diesem Tag ein großes Oldtimertreffen stattfand. Nicht weit entfernt konnten die Radler im Museum „Das Alte erhalte“ der Familie Sondermann einen Einblick in die Lebensweise der 1950er-Jahre erhalten. Von der Stempelstelle beim Haus Esselt führte die Route nach Marienthal und danach am Südrand des Dämmerwaldes vorbei zurück zum Schermbecker Rathaus.

Die 63 Kilometer lange Route 41 besaß zwischen dem Haus Esselt und Marienthal eine Erweiterungsstrecke, die östlich an Ringenberg vorbeiführte und ihren nördlichsten Punkt in Dingden erreichte, bevor es über Nordbrock und durch die Brüner Oberbauerschaft in Richtung Marienthal ging.

Stärkung

Am Schermbecker Rathaus hatten die in anderen Orten entlang der Route gestarteten Radler die Gelegenheit sich zu stärken. Die Pfadfinder boten gegrillte Würstchen an. Einige Oberstufenschüler der Gesamtschule organisierten den Getränkeverkauf und erwirtschafteten einen Erlös für die Abifete im kommenden Jahr. Die „Zuckerbäckerin“ Bianca Dickmann verwöhnte die Radler mit Kaffee und Kuchen. Manche Radler nahmen unterwegs auch die Gratisleistungen einiger Gastronomiebetriebe an. „Haus Mühlenbrock“ bot einen „Gruß aus der afrikanischen Küche“ ab. Limonade gab es im Gasthof Pannebäcker und der „Fuchsbau“ hielt einen „süßen Gruß“ parat.

Tombola verlegt

Wer das Zurücklegen der gesamten Strecke anhand der Stempelkarte nachweisen konnte, durfte an einer Tombola teilnehmen, die diesmal aber nicht am Rathaus stattfand, sondern erstmals zentral in Viersen. Dadurch entfiel das abschließende gesellige Beisammensein in Schermbeck, das in der Regel mit einem bunten Rahmenprogramm verbunden war. „Wir sind da überrumpelt worden“, bedauerte Große Hohmann die Änderung. Entsprechend rar waren auch die von Schermbecker Betrieben gesponserten Preise. Das Landhotel Voshövel“ steuerte einen Wertgutschein in Höhe von 150 Euro bei, „Ännekens Tenne“ ein Sektfrühstück“.