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Investitionsbedarf

880.000 Euro für neue Bauhof-Fahrzeuge

Schermbeck Als das dienstälteste Fahrzeug des Schermbecker Bauhofs, ein Unimog U1000, gebaut wurde, war fast die Hälfte der Mitarbeiter noch nicht geboren. 1984 war das. Dennoch ist der Unimog noch immer täglich im Gebrauch, wird aber immer reparaturanfälliger. Das neue Bauhof-Konzept zeigt die Notwendigkeit zu Neuanschaffungen im Fahrzeugbereich. Der Tenor: Billiger wird es für die Gemeinde nicht.

880.000 Euro für neue Bauhof-Fahrzeuge

Dieser Unimog des Bauhofs stammt aus dem Jahr 1984 und verrichtet immer noch seinen Dienst, allerdings auf Kosten einer gestiegenen Reparaturanfälligkeit. Foto: Foto: Gemeinde Schermbeck

Seit vielen Jahren hat die Politik das Konzept gefordert. Nun wird es am 25. Januar (Donnerstag) dem Bau- und Liegenschaftsausschuss vorgelegt. Mit rund 900.000 Euro pro Jahr steht der Bauhof im Haushalt veranschlagt. Mit dem Konzept, so Alexander Thomann von der Verwaltung, könne man „Aussagen darüber treffen, welche Aufgaben wirtschaftlicher durch den Bauhof erfüllt werden können und für welche Arbeiten eine Vergabe an externe Dienstleister günstiger ist“.

125 Seiten

Dazu listen 125 Seiten auf, wie Leistungen des Bauhofs erfasst wurden oder welche Aufgaben von ihm erbracht werden. Etwa die Leerung der rund 160 Papierkörbe in der Gemeinde. Vergeben werden solle diese Aufgabe, so das Fazit des Konzepts, wenn ein Angebot den Preis von 32.600 Euro pro Jahr unterschreite. Allerdings solle darauf geachtet werden, dass dann auch das Reinigen des Umfelds der Körbe im Angebot stehe. Auch die Reinigung der Glascontainer-Standorte (derzeitiger Aufwand: rund 6000 Euro pro Jahr) könnte extern vergeben werden.

Darüber hinaus, so belegt das Konzept, hat sich die vor einigen Jahren angestoßene Umgestaltung von Grünflächen, etwa rund ums Rathaus, bereits in einem verminderten Arbeitsaufwand gelohnt.

Ein großer Teil des Bauhof-Konzepts widmet sich dem Personal des Bauhofs. 7 von 16 Mitarbeitern sind über 55 Jahre alt, sodass „hier frühzeitig die Nachführung von qualifiziertem Personal geplant werden sollte“.

Detailliert betrachtet wird der Fahrzeugbereich. Einen mittelfristigen Investitionsbedarf von 880.000 Euro sieht das Konzept hier, resultierend „aus den über viele Jahre ausgebliebenen Investitionen“. Steigende Reparaturkosten sowie Ausfallzeiten schränkten bereits die Arbeitsfähigkeit des Bauhofs ein. „Am Beispiel gut funktionierender, weil wirtschaftlich handelnder Dienstleister am Markt sollte auch die Gemeinde Schermbeck dem Beispiel folgen, Fahrzeuge nach einem angemessenen Nutzungszeitraum mit einem Resterlös zu veräußern und eine Ersatzbeschaffung vorzunehmen“, so das Fazit.

Insgesamt belegten die Zahlen, „dass der Bauhof der Gemeinde Schermbeck durch den zielgerichteten Einsatz von Mitarbeitern und Maschinen konkurrenzfähig ist“. Zudem sei er „schnell, flexibel und sofort verfügbar, wenn etwas anfällt“.

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