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Städtische Gebäude

1,157 Millionen Euro für Sanierungsarbeiten

Dorsten Die Stadt will 1,157 Millionen Euro im kommenden Jahr für die Sanierung öffentlicher Gebäude ausgeben. Damit ist der Investitionsstau allerdings noch lange nicht behoben.

1,157 Millionen Euro für Sanierungsarbeiten

Für 30.000 Euro soll die Halte- und Wendefläche an der Von-Ketteler-Schule instandgesetzt werden. Foto: privat

Die derzeitige Durchfahrtshöhe von 3,33 Metern ist für die demnächst anzuschaffenden modernen Löschfahrzeuge zu niedrig – deshalb müssen vier Hallentore am Feuerwehrgerätehaus Lembeck für 29.000 Euro ausgetauscht werden. Weil der gut 40 Jahre alte Belag undicht ist und immer wieder Wasser ins Gebäude eindringt, muss das Flachdach der Haldenwangschule für 135.000 Euro erneuert werden. Da der arbeitsmedizinische Dienst neue Duschen im Betriebsgebäude der Stadtgärtnerei einfordert, sind weitere 78.000 Euro fällig.

Und so weiter und so fort. Insgesamt 1,157 Millionen Euro kosten die rund 40 im nächsten Jahr geplanten Bau-Maßnahmen an städtischen Gebäuden, für die der Bauausschuss der Verwaltung jetzt grünes Licht gab. „In einer ersten Gesprächsrunde haben die einzelnen Bereiche sogar einen Bedarf in Höhe von 4,4 Millionen Euro angemeldet“, erklärte Jörg Ritter, Leiter des Zentralen Gebäudemanagements der Stadt. Doch diese Forderungen seien angesichts der Haushaltslage zunächst einmal eingedampft worden.

„Feuerwehr-Topf“

Noch einmal zurück in die Liste: 125.000 Euro sind angesetzt, um die abgenutzten Klassenräume im Gymnasium Petrinum mit wischfähigen Bodenbelägen auszustatten. 20.000 Euro benötigt die Stadt, um die VHS-Küche mit Ablufthauben auszustatten. Für 30.000 Euro soll die Haltefläche an der Von-Ketteler-Schule instandgesetzt werden. Dies sind nur die Arbeiten, auf die die Stadt sich zeitlich einstellen kann. Daneben existiert im städtischen Etat noch eine Art „Feuerwehr-Topf“ für kurzfristige Arbeiten, die ungeplant anfallen. Durchschnittlich 70.000 bis 80.000 Euro im Monat muss die Verwaltung erfahrungsgemäß dafür zusätzlich einkalkulieren, hieß es in der Sitzung.

Für das Jahr 2017 sei die Stadt nicht mit dem geplanten Haushaltsansatz für Sanierungsmaßnahmen ausgekommen, er wurde um knapp 200.000 Euro überschritten. Alles Belege dafür, wie groß der Investitionsstau in Dorsten ist.

Deswegen hat der Rat beschlossen, den Bauzustand aller städtischen Gebäude systematisch zu erfassen (wir berichteten). 250.000 Euro werden der Stadt dabei für externe Planerleistungen zur Verfügung gestellt. „Das ist verdammt viel, muss das wirklich sein?“, bemerkte Rainer Heimann (SPD) in der Sitzung.

Weitere 4,7 Millionen Euro für Schulen

Diese Erfassung wird laut der Stadtverwaltung auch eine große Rolle bei der Verwendung der Fördermittel aus der zweiten Auflage des Schulsanierungsprogramms des Bundes spielen – daraus soll Dorsten bis 2022 voraussichtlich weitere 4,7 Millionen Euro erhalten.

Schon jetzt hat die Stadt bei den Schulen im nächsten Jahr Millionen-Großprojekte vor der Brust: die Sanierung von Grüner Schule und Urbanusschule, der Umbau des Schulzentrums Pliesterbecker Straße zur Neugründung der Sekundarschule, die Verlegung der beiden Hauptschulen ins Schulzentrum Marler Straße und die Verlegung der Agathaschule zum Nonnenkamp.

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