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Zweitliga-Kegler warten auf den Ausrutscher

CASTROP-RAUXEL Warten auf Ausrutscher der Konkurrenz - so lautet die Devise der KG Castrop-Rauxel in der 2. Bundesliga Nord. Denn die eigenen Chancen auf einen Punktgewinn im Derby beim PSV Gelsenkirchen stehen eher schlecht. Warum?

Zweitliga-Kegler warten auf den Ausrutscher

Die Zweitliga-Kegler der KG stehen vor einem schweren Spiel.

Daran ändert auch der 3:0-Sieg vor Wochenfrist gegen den damaligen Tabellenführer aus Neuhof nichts. Denn die Kunststoff-Bahnen beim PSV liegen den hiesigen "Holz"-Keglern erfahrungsgemäß ganz und gar nicht. Mehr als 800 Holz brauche sich die KG nicht auszurechnen, so Pressewart Joachim Müller.

Wohl zu wenig für den Revierrivalen, bei dem alleine schon die drei Spitzenspieler mit steter Regelmäßigkeit die 900-Holz-Hürde knacken. So stehen die Akteure Krefter, Stieglitz und Condello in der Heimbestenliste nicht umsonst in den Top Ten.

Auf Tuchfühlung nach ganz oben

Dennoch reicht es für den Titelanwärter aus Gelsenkirchen nach zehn Spieltagen nicht zum absoluten Spitzenplatz. Der PSV rangiert mit einer Bilanz von +2 auf Rang fünf, mit Tuchfühlung nach ganz oben. Sogar auf heimischen Bahnen haben die Gelsenkirchener bereits einen Zähler abgegeben. Ausgerechnet gegen das Team aus Neuhof, gegen das die KG mit 3:0 erfolgreich blieb.

Im KG-Lager wird solchen Zahlenspielen nicht zuviel Bedeutung beigemessen. Immerhin ist die Erinnerung an das Hinspiel noch nicht verflogen, als hauchdünn mit 15 Holz Vorsprung ein knapper 2:1-Sieg eingefahren werdenkonnte. Zudem sei der PSV zu ausgeglichen besetzt.

So erlaubt man sich in Gelsenkirchen seit Wochen den Luxus, den Ex-Europastädter Frank Ocwirk sowie drei weitere etablierte Zweitliga-Akteure in der uneinholbar führenden Reservemannschaft in der Westfalen-Süd-Liga antreten zu lassen.

Ein eingespieltes Team

Kein direktes Wiedersehen mit Ocwirk also. Wohl aber mit Mike Nielinger, der sich einen Stammplatz beim PSV erkämpfen konnte. Solch ein großer Konkurrenzkampf ist der KG gänzlich unbekannt, geht hier doch wohl zum fünften Mal in den letzten sechs Spielen das gleiche Sextett auf die Bahnen.

Was den Kampf um den achten Relegationsrang angeht, so hat die heimische KG derzeit einen Zähler Vorsprung auf den härtesten Rivalen aus Wolfsburg. Die dort beheimatete Eintracht jedoch muss daheim gegen den TSV Salzgitter ebenfalls gegen einen Titelanwärter ran.

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