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Zäune für den nächsten Bolzplatz

Castrop-Rauxel Mit der Umzäunung des Bolzplatzes im Volkspark Ickern hat der Bereich Stadtgrün und Friedhofswesen jetzt einen weiteren Bolzplatz gegen umherlaufende Hunde gesichert.

An den Zugängen des Bolzplatzes weisen seit dieser Woche Schilder darauf hin, dass auf den umzäunten Flächen ein generelles Hundeverbot besteht. Wie die Stadt mitteilt, sei diese Sicherungsmaßnahme dringend nötig gewesen, da das allgemeine Anleingebot für Hunde in öffentlichen Anlagen von den Hundebesitzern kaum befolgt werde.

Denn selbst die Spiel- und Bolzplätze in der Stadt würden als Auslaufflächen für die Hunde genutzt. Auf den Bolzplätzen fanden sich deshalb immer wieder ekelige Hundehaufen. Und auf den Spielplätzen seien die Spielgeräte von den Tieren häufig mit Urin «markiert» worden. Beim Ballspiel jagten Hunde zudem immer wieder gern den Bällen hinterher, was besonders von jüngeren Kindern, je nach Größe des Hundes, als Bedrohung empfunden werde.

Der Bereich Stadtgrün und Friedhofswesen hofft nun, dass sich durch die aufgestellten Zäune der hygienische Zustand der Bolzplätze bessert und den Hundebesitzern deutlich wird, dass Hunde auf Spiel- und Bolzplätzen nichts zu suchen haben.

Das hat sich die Stadt einiges Geld kosten lassen. Die Umzäunung allein im Volkspark kostete rund 9500 Euro. In diesem Jahr wurden zudem bereits die Bolzplätze am Nordlager, an der Ecke Kampstraße/Merowingerstraße und am Hallenbad an der Bahnhofstraße entsprechend eingezäunt.

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