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VfB: Ein schöner Tag für die Torhüter

HABINGHORST Spannend wie selten ging es von der ersten bis zur letzten (95.) Minute beim torlosen Unentschieden zwischen dem VfB Habinghorst und den stärker wirkenden Gäste der SG Mengede „rauf und runter“. Aber es wurde ein schöner Tag für die Torleute: Das Duell endete 0:0.

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Es ging hin und her beim Spiel des VfB gegen Mengede. Aber Tore fielen nicht.

Die Vorhersage stimmte: Viele Menschen bevölkerten an diesem wunderschönen Herbsttag durch die zwei bekannten Veranstaltungen den nördlichen Stadtteil. Während jedoch beim verkaufsoffenen Erntedankfest ein paar Meter weiter auf der Lange Straße, die Kaufleute ihre Türe geöffnet hatten, blieben die Tore beim Landesliga-Match wie vernagelt. Verantwortlich hierbei die Torleute auf beiden Seiten, die auch bei besten Gelegenheiten der stürmenden Zunft ihr Handwerk perfekt erledigten. Was alleine Andrè Dante vor seiner Linie „wegkratzte“ ging schon nicht mehr auf die berühmte Kuhhaut. Sein Gegenüber Andreas Hollmann ließ alleine bei vier ganz dicken Chancen der Mannschaft von VfB-Trainer Dieter Beleijew, als Daniel Kristler und Patrick Podwysocki alleine auf ihn zuliefen, keinen Ball passieren."Ich bin müde, ich bin platt"? Alles andere als das! Im Gegensatz zum ziemlich unbekannten Schlager „Ich bin müde, ich bin platt“, der vor dem Anpfiff von Schiedsrichterin Sylvia Kuhn aus den Platzlautsprechern trällerte, ging es gleich flott los. VfB-Keeper Dante wurde gleich in der 1. Minute „warm“ geschossen, weil Mengede versuchte früh die Herrschaft im Habichthorst zu übernehmen. Die Hausherren selbst hatten sich die Wiedergutmachung der letzten Niederlage motivierend in die Trikots gesteckt. Andree Sabra zeigte das gleich den Gästen, die sich hier ebenfalls bei ihrem Zerberus bedanken durften. Der bugsierte den platzierten Ball von der Linie. Zwei Szenen, die sich über die gesamte Spielzeit widerspiegeln sollten. Die Zuschauer ratlos. Irgendwann muss das „Ding“ doch rein gehen? Der Mengeder Anhang, der sich auf der Tribüne ganz schön „breit“ machte, hatte mehrmals den Torschrei auf den Lippen. Vor allem als sich Thilo Karl und Marcus Plarre nicht einig waren und das Leder dann allerdings nur am Torpfosten landete. Durchatmen bei den Heimischen. Schlenzer? Viel zu lässig! Trainer Beleijew motivierend: „Macht doch etwas nach vorne!“ Bitte schön: Marc Olschewski schickt Daniel Kristler, doch dessen Schlenzer war dann scheinbar zu lässig für die „Nummer eins“ der Gäste. Drei Minuten später bekommt Podwysocki die gleiche Chance. Wieder alleine vor dem Torwart, doch das Ergebnis kennen wir ja jetzt. Schade, schade. Das hätte das nötige Selbstbewusstsein für den zweiten Abschnitt verstärkt. Denn dort „schalteten“ die Gäste mehr als einen Gang hoch. Die VfB-Bemühungen ähnelten jetzt tatsächlich der vorher zu hörende „platten“ Melodie. Dazu passt die Aussage von Mittelfeldspieler Olschewski nach dem Spiel: „Wir waren schon in der Pause müde!“ Die Gäste immer auf dem Sprung zum Torjubel. Chancen über Chancen prasselten auf Habinghorst ein. Doch wie aus dem heiteren Himmel hätte es fast bei Mengede eingeschlagen. Podwysocki wird von Marvin Willenberg (85.) auf die „Reise“ geschickt, nur der Wille zum Tor fehlte erneut.

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Es ging hin und her beim Spiel des VfB gegen Mengede. Aber Tore fielen nicht.

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