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«Verhüten und Verfärben» macht Furore

Erfolgsgarant des WLT beim Jugendtheater

Castrop-Rauxel Es sah gar nicht gut aus um die Eigenproduktion «Verhüten und Verfärben». Dem aufklärenden Jugendstück des Westfälischen Landestheaters (WLT) drohte zu Beginn der laufenden Spielzeit die Streichung. Jetzt glänzt der Himmel rosa. Nachdem partout niemand das Eigengewächs buchen wollte, hatte Holger Knack (Foto), zuständig beim WLT für Marketing und Verkauf, die zündende Idee. Er wandte sich an die 400 Gleichstellungsbeauftragten landauf, landab, lud sie zu einer öffentlichen Probe ein, knüpfte den Kontakt zu Pro Familia und siehe da, jetzt ist «Verhüten und Verfärben» Erfolgsgarant. «Haben wir in NRW schon 70 Mal aufgeführt», sagt Knack stolz. Das Kultursekretariat in Gütersloh, das die Produktion ohnehin zum Jugendtheater des Monats November 2007 gekürt hat, legte noch einen drauf. Und teilte Knack jetzt mit, dass das nach seinen Worten «erfolgreichste Stück im Jugendtheaterbereich seit Bestehen des WLT» von Januar bis Juni 2008 «Das ist mein Türöffner auch für unsere anderen Produktionen», ist Knack erleichtert, der sein Vermarktungskonzept beim WLT, dessen Existenzkampf immer wieder für Schlagzeilen sorge, voll bestätigt sieht. Gegenüber der Spielzeit 2005/2006 sei eine 35-prozentige Steigerung der Buchung in den angeschlossenen Städten erreicht worden und auch für die noch laufende Saison sei mit einem ähnlichen Ergebnis zu rechnen. abi Knack, eigentlich gelernter Industriekaufmann, ist seit August 2005 für Marketing und Verkauf beim WLT zuständig. Der 36-jährige Familienvater hat 1998 das Musical Tabaluga und Lilly mit aufgebaut, für AOL in Dublin gearbeitet und das Konzerthaus in Dortmund. «Der ehemalige Intendant Ulrich-Andreas Voigt war mein größter Mentor», sagt Knack. Er sei zwar knallhart gewesen, aber trotzdem menschlich in seinen Entscheidungen geblieben.

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