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Überzeugendes Portrait

Henrichenburg das Heinz Erhardt war komödiantische Talent des 20. Jahrhunderts. Das Roto-Theater aus Dortmund widmete dem 1979 verstorbenen Künstler im Schiffshebewerk einen besonderen Abend.

Ein Mix aus Sketchen und Prosatexten erzählte Erhardts Biographie und eine Reihe seiner unvergleichlichen Gedichte erinnerte die Zuschauer an den Star.

Das bewegte Leben des Künstlers erlebten die Gäste zum einen durch die chronologische Zusammenfassung des Regisseurs und Dramaturgen Rüdiger Trappmann, zum anderen durch die schauspielerische Leistung von Barbara Kleyboldts, die in Szenen und Gedichten den Künstler interpretierte.

Keine Imitation

«Keineswegs wollen wir Erhardt imitieren», erklärte Trappmann und fügte hinzu: «Wir wollen lediglich die Person beschreiben und auf dichterischem und künstlerischem Wege ein überzeugendes Portrait zeichnen.» Das Publikum lernte seinen Erhardt dabei auch abseits der Schelmereien kennen: Eine politisch und kritisch denkende Person, die viele Hürden in seinem Leben überwinden musste. Doch natürlich durften die Klassiker Erhardts nicht fehlen. So hörten die Zuschauer auch die bekannten und berühmten Gedichte wie Tatü Tata, Ritter Flips und die Made.

Der künstlerische und menschliche Werdegang sollte im Mittelpunkt des großen Abends stehen. Dies ist den beiden Akteuren auf interessante Art und Weise gelungen. Sicher ist es schwierig, die Rolle Erhardts mit einer Frau zu besetzten, aber gerade das unterstrich die künstlerische Freiheit und die Absicht einer reinen Inszenierung.

Das Publikum zumindest war angetan. Im ausverkaufte Museum des Schiffshebewerk lachte und staunte es über das Leben des Lebemannes Heinz Erhardt. ti

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