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TT: Frühe Signale für eine deutliche Pleite

CASTROP-RAUXEL Der Ausflug am Donnerstagabend nach Soest hat sich für die Tischtennisspielerinnen des Post SV (5.) wahrlich nicht gelohnt. Die Postlerinnen mussten nach ihrer 2:8-Niederlage im vorgezogenen Spiel beim TuS Jahn Soest nicht nur die beiden Punkte, sondern auch die in greifbarer Nähe liegende Tabellenführung den Gastgeberinnen überlassen.

TT: Frühe Signale für eine deutliche Pleite

Den Europastädterinnen habe die deutliche Niederlage gar aufs Gemüt geschlagen, berichtete der PSV-Pressewart und Vorsitzende Heinz-Günter Hiller. Bereits mit dem ersten Aufschlag der Doppeln, sei die Begegnung "alles andere als optimal" begonnen. Margarethe Bursy und Julia Fisahn verloren glatt in drei Sätzen.

Den sicher geglaubten Punkt zum 1:1-Ausgleich verspielten unterdessen Nicola Schuchardt und Tina Schlegel. Das seit Jahren eingespielte Duo führte bereits mit 2:0 Sätzen. Danach hatten die Postlerinnen allerdings nicht mehr das "Glück des Tüchtigen" auf ihrer Seite und verloren die folgenden drei Durchgänge mit jeweils zwei Bällen Unterschied.

"Ein Signal für den weiteren Abend", betonte Hiller. Denn immer, wenn es in einem der folgenden Einzel eng wurde, hatten die Obercastroperinnen das Nachsehen.

Nicola Schuchardt und Julia Fisahn konnten noch jeweils ein Einzel gewinnen und somit die Ehrenpunkte dem PSV-Konto gutschreiben. Spannung kam dadurch aber nicht auf. Soest führte stets. Zunächst mit 3:1 und später gar mit 6:1. Margarethe Bursy und Tina Schlegel erwischten gar einen rabenschwarzen Abend und mussten ohne Sieg die Schläger in die Tasche packen. "Am Ende packten die Postlerinnen frustriert ihre Sachen und machten sich auf den Heimweg", beobachtete Hiller.

Erneut vorgezogen

Nach dem durch die "Vorleistung" nunmehr spielfreien Wochenende bekommt es der Post SV im ebenfalls vorgezogenen Match des sechsten Spieltages am Donnerstag, 25. Oktober, wieder mit einer Spitzen-Mannschaft zu tun: Der Tabellendritte CVJM Heeren-Werve kommt nach Obercastrop. Im Falle einer neuerlichen Niederlage sagt Heinz-Günther Hiller ein "Mittelfeld-Geplänkel" für den weiteren Verlauf der Saison voraus. Hiller: "Es gilt bis dahin neue Kräfte zu sammeln!"

  

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