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Baustelle auf Schwerin

Stützmauer wird wieder fit gemacht

Schwerin Die Baustelle an der Bodelschwingher Straße auf Schwerin dauert noch drei bis fünf Wochen. Das Gelände dahinter bleibt für die Bebauung ausgeschlossen.

Stützmauer wird wieder fit gemacht

Die Baustelle an der Bodelschwingher Straße dauert noch mindestens drei Wochen. Foto: FotoSchlehenkamp

Für Fußgänger ist der Bürgersteig gegenüber dem Haupteingang zur Bergehalde Schwerin seit ein paar Tagen tabu. Die Sperrung auf rund 60 Metern hängt mit der maroden alten Stützmauer des alten Haldenkörpers zusammen (Achtung: nicht verwechseln, die aufgeschüttete Halde mit der Sonnenuhr von Jan Bormann ist auf der anderen Straßenseite).

Die alte Stützmauer begrenzt jene Fläche, die mal mit zur verbotenen Stadt auf Schwerin mit Zeche und Kokerei gehörte und die vor rund zehn Jahren beim großen Fitmachen des Geländes nicht mitgemacht wurde. Immerhin ist sie rund 8000 Quadratmeter groß – und heute von jedweder baulichen Nutzung völlig ausgeschlossen.

Balo-Bauten auch betroffen

Von der instabilen Stützmauer sind auch Gebäude der ehemaligen Balo-Bauten betroffen, weshalb dort die Handwerkerfirmen zum dritten Quartal in diesem Jahr weichen müssen (wir berichteten). „Wir werden den Bereich statisch sichern und die Höhe reduzieren“, sagt Stephan Conrad, Pressesprecher von Ruhrkohle Montan Immobilien, auf Anfrage unserer Redaktion. Auf dem Haldenkörper sind Bäume gefallen und Büsche herausgenommen worden. Das Ganze sei in enger Abstimmung mit der Stadt passiert, sagt Conrad.

Die Arbeiten dauern drei bis fünf Wochen. Solange gilt an dieser Stelle, wo sonst auch gerne Lastwagen oder Hänger über Nacht oder das Wochenende geparkt werden, Parkverbot. Die Baustelle selber darf natürlich auch nicht betreten werden.

Infotafeln falsch angebracht

Worin das Kuriosum begründet liegt, dass Infotafeln so angebracht sind, dass der Zaun beiseite geschoben werden müsste, um sie lesen zu können, wusste Conrad nicht.

Der erste Teil der Stützmauer ist schon vor einigen Jahren erneuert worden. Was künftig mit dem Gelände der ehemaligen Motorenwerke passieren soll, darüber gibt es ebenfalls noch keine Klarheit. Fragezeichen stehen auch noch hinter dem Fortbestand alten Halle Richtung Regenrückhaltebecken, deren Statik ebenfalls untersucht wird.

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