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Stoffstrom managen

CASTROP-RAUXEL Rot-Grün will nach der Sommerpause ein Paket zum sogenannten Stoffstrommanagement auf den Weg bringen.

Unterm Strich soll dabei herauskommen, in Sachen Klimaschutz, Ressourcenmanagement und CO2-Minderung vor Ort messbare Erfolge zu erzielen. Um vier Handlungsfelder rankt sich ein rot-grüner Antrag, mit dem sich der Umweltausschuss in seiner Sitzung am 28. August beschäftigen wird.

Zunächst geht es um eine Potenzialanalyse zur Umsetzung von Stoffstrommanagement bei uns und in der Region. Also darum zu gucken, wer was produziert und verbraucht und die Akteure zusammenzubringen, so Grünen-Ratsmitglied UlrichWerkle (Foto) gestern bei einem Pressegespräch. Der zweite Ansatz zielt auf die Errichtung eines Biomassekraftwerkes in Zusammenarbeit mit Landwirten und Energieversorgern. Wobei ausdrücklich ein regionaler Ansatz verfolgt wird, um die Wertschöpfung in der Region zu halten. Werkle: «Es geht nicht darum, Palmöl aus Indonesien heranzukarren.»

Biomassekraftwerk

Wie SPD-Umweltsprecher Daniel Molloisch erklärte, sei z.B. der Grünschnitt aus den öffentlichen Anlagen Futter für ein solches Biomassekraftwerk, bei dem Kraftwärme-Kopplung verfolgt wird - also nicht nur die Nutzung des erzeugten Stroms, sondern auch der Wärme. Der dritte Handlungsansatz betrifft ein CO2-neutrales kommunales Gebäude. Das die benötigte Energie selber kompensiert, zum Beispiel durch Holzpellet-Heizung oder Photovoltaik. Vierter Punkt: die Erstellung einer Treibhausbilanz. Dabei geht es zunächst um das Aufzeigen CO2-mindernder Grünflächenressourcen gegenüber der Erschließung neuer Bauflächen. Daniel Molloisch: «Ich möchte statt eines Bauflächenmanagements zu einem Freiflächenmanagement kommen.» Dabei sei durchaus an die Aufwertung von bestehenden Grünflächen gedacht. Bei diesem Konzept zur Etablierung eines Stoffstrommanagements hofft Rot-Grün auf kreative Unterstützung der Opposition und will den Prozess für Bürger transparent gestalten. abi

Stoffstrommanagement bietet die Möglichkeit, den Einsatz von Ressourcen zu optimieren. Es soll gewährleisten, dass im Idealfall alle aufgewendeten Ressourcen (Energie, Bodenschätze) in einem Kreislaufmodell so lange wie möglich wiederverwertet werden können. Im Umweltausschuss am 24. April ist das Modell erstmals vorgestellt worden.

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