Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Fußball-Bezirksliga

So spielten die heimischen Teams

CASTROP-RAUXEL. Keine Blöße gaben sich die Fußballer von Wacker Obercastrop, der Spvg Schwerin und der SG Castrop. Sie alle gewannen ihre Partien deutlich. Der Überblick.

So spielten die heimischen Teams

Jubelten über einen deutlichen Erfolg über die SG Suderwich: Die Fußballer von Wacker Obercastrop. Foto: Volker Engel

Wacker Obercastrop - SG Suderwich 4:0 (2:0)

Gegen die Aufsteiger-Elf aus Suderwich waren die Mannen aus der Erin-Kampfbahn von der ersten Minute an präsent. Jürgen Klahs, einst Trainer der Spvg Schwerin und jetzt Sportlicher Leiter der Gäste, sagte zur Pause: „Wir können froh sein, dass Wacker zu verspielt ist, sonst hätten wir schon mehr Treffer kassiert.“

So waren es aus einer prall gefüllten Chancenbörse nur zwei Tore. Dirk Jasmund war es, der das 1:0 in der 23. Minute per Kopfball in die Maschen wuchtete. Den zweiten Treffer markierte Niko Kresic in der 32. Minute.

Der hatte schlitzohrig so lange gewartet, bis der Torwart im direkten Laufduell über den Ball trat und dem Obercastroper Tür und Tor zum 2:0 öffnete.

Eine hoch verdiente aber viel zu knappe Führung. Was da über die Außen schnell und direkt gespielt wurde, überforderte die spielerischen Kapazitäten der Gäste. Einziges Manko war die Chancenverwertung. Zweimal lag der Ball schon im Netz, doch Schiedsrichter Thorsten Kleiböhmer (Hagen) hatte im Getümmel kurz vor der Torlinie Ungereimtheiten gesehen. Zu allem Pech landete ein Schuss von Elvis Shala an der Torlatte. Mit Mühe und Not rettet sich Suderwich in die Pause, ohne ganz großen Schaden genommen zu haben.

In der 50. Minute folgte die Seltenheit des Tages. Die einzige Torchance des Tabellenachten landete völlig überraschend am Pfosten. Die Heimischen waren tatsächlich etwas aus der Spur. Dann lief alles wie vorher gewohnt in eine Richtung.

Nach einer Stunde war es Elvis Shala, der das 3:0 nach Vorlage von Stefan Kitowski erzielte. Wackers Torjäger hatte allerdings schon vorher und auch noch später weitere Gelegenheiten alleine vor dem Tor verzogen.

So dauerte es bis zur 90. Minute ehe Dirk Jasmund mit seinem zweiten Tor das 4:0 machte. Sein Trainer Uzunoglu sagte hinterher: „Das war von meiner Mannschaft wirklich eine starke Vorstellung.“

Spvg Schwerin - Genclerbirligi Resse 5:0 (2:0)

Schwerins Schlussmann Jörn Gumpricht musste nicht eine echte Tormöglichkeit der Gäste vereiteln. Seine Vorderleute stoppten die Resser oftmals schon im Mittelfeld. Nur in den ersten zehn Minuten hatte die Gruszka-Elf noch nicht in jeder Situation den gewünschten Zugriff auf den Gegner. Spvg-Kapitän Daniel Reuscheck versuchte deshalb schon früh, seine Mannschaft wachzurütteln. „Das ist von uns allen zu wenig“, rief er lauthals über den Platz.

Die Worte schienen gefruchtet zu haben. Nur kurze Zeit später traf Simon Decke (17.) zur 1:0-Führung. Den 20-Meter-Distanzschuss seines Mitspielers Abdelghani Habri wehrte Resses Keeper Cenk Balcilar genau vor die Füße von Decke ab, der aus kurzer Distanz zur Führung traf.

In der Folgezeit blieben die Schweriner die spielbestimmende Mannschaft, hatten aber beim Kopfball von Marvin Rupieper (22.) und beim Schuss aus spitzem Winkel von Martin Kapitza (28.) nicht das Glück auf ihrer Seite. Erst ein verunglückter Abwehrversuch der Resser Verteidigung, der bei Rupieper landete, brachte das 2:0. Aus kurzer Distanz hämmerte der Schweriner den Ball unter die Latte. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der zuvor noch glücklose Kapitza nach einem Solo-Lauf auf 3:0.

Der schönste Treffer des Tages gelang jedoch dem jungen Vedat Öz: Aus knapp 30 Metern verwandelte der Mittelfeldmann einen Freistoß zum 4:0. Den beruhigenden Vorsprung nutzte Schwerins Übungsleiter, um dem Nachwuchs wieder etwas Spielzeit zu geben. Ab der 60. Minute wechselte er in David Schemel, Niklas Jürgens und Gökhan Ceylan drei etatmäßige A-Junioren ein.

Mit Erfolg: Jürgens gelang sogar noch der Treffer zum 5:0-Endstand. „Ich bin sehr zufrieden“, erklärte Gruszka nach dem Abpfiff, „wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben.“

FC/JS Hillerheide - SG Castrop 1:3 (0:2)

Licht und Schatten haben die Bezirksliga-Fußballer der SG Castrop am vergangenen Sonntag erlebt. Beim FC/JS Hillderheide überzeugte die SG in Halbzeit eins, ließ nach dem Seitenwechsel allerdings fehdern. Beim 3:1 fuhren die Castroper aber dennoch den neunten Saisonsieg ein.

Manuel Backes und Marco Führich brachten der Elf von der Bahnhofstraße mit ihren Treffern (22./36.) eine 2:0-Pausenführung ein. In der 69. Minute kam Hillerheide zum Anschlusstor. Eine Viertelstunde später vollendete der eingewechselte Youssouf Kourouma einen Konter zum 3:1-Endstand. „Wir spielen eine dominante erste Halbzeit und müssen eigentlich noch höher führen“, berichtete SG-Trainer Marco Taschke, für den es eine Begegnung an alter Wirkungsstätte gewesen war. Er war vier Jahre als Trainer und Spieler in Hillerheide aktiv, coachte dabei einige Akteure, die im heutigen Bezirksliga-Kader stehen.

Die Castroper belegen nach dem neunten Saisonerfolg in der Tabelle weiterhin Rang sieben. Hillerheide rutschte auf Platz zwölf ab

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Korfball: Reise von Castrop-Rauxel nach London

Schweriner Korbjäger reisen auf die Insel

Castrop-Rauxel London calling“ heißt es für die Korfballer des Schweriner KC auf Einladung des englischen Klubs Bec KC am Wochenende.mehr...

Fußball-Landesliga: FC Frohlinde

FCF geht in Schlussphase beim SV Sodingen baden

Castrop-Rauxel Der FC Frohlinde kann in der Fußball-Landesliga auch das zweite Duell mit einem Gegner aus Hernebinnen fünf Tagen nicht gewinnen.mehr...

Marc Kruska stand im Finale des DFB-Pokals

Die Endspiel-Medaille hat einen Ehrenplatz

Castrop-Rauxel Vor zehn Jahren stand der Castrop-Rauxeler Fußballer Marc Kruska mit seiner Mannschaft im DFB-Pokal-Finale gegen den FC Bayern München. Wirklich freudig blickte Kruska nicht drein, als er auf dem Siegerpodest inmitten des Berliner Olympiastadions stand. Gerade hatte Borussia Dortmund das Endspiel mit 1:2 (1:1) nach Verlängerung verloren.mehr...