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Shaolin helfen im Tierheim

Deininghausen Sofia und Rudi sind Kaninchen und wohnen im Tierheim am Deininghauser Weg. Ihr Käfig, in dem sich sich tagein tagaus lümmeln, ist gerade mal einen Quadratmeter groß. Sofia und Rudi sind zwei von etwa 50 Kaninchen und Hasen, die im Tierheim leben.

Verstoßen von den Besitzern, entlaufen und nur knapp den herbeisausenden Autos entkommen oder aber verwaist, weil ihre Besitzer gestorben sind. Ab und zu von Pflegerinnen und Pflegern ein bisschen geknuddelt. Sie alle wären in einem individuellen Zuhause besser aufgehoben, denn im Tierheim hat man nicht viel Zeit für sie.

«Wir können jede Unterstützung gebrauchen», weiß die zweite Vorsitzende des Tierschutz Castrop-Rauxel e.V., Roswitha Heise.

Am Samstag waren starke Männer und Frauen des Shaolin Wing-Chun Chuan Sportclubs aus Castrop-Rauxel auf dem Gelände des Tierheims ehrenamtlich aktiv. Die Kampfsportler errichteten für Rudi, Sofia und ihre Freunde eine tolle Außenanlage, wo sich die kleinen und großen Racker nach Belieben austoben dürfen.

Die Mitglieder des Sportclubs haben allesamt ein Herz für Tiere und helfen gerne, wenn sie gebraucht werden.

So haben sie schon letztes Wochenende bei Aufräumarbeiten geholfen und die Behausungen für Katzen und Hunde auf Vordermann gebracht.

Katzen leben im Tierheim rund 35, Hunde gibt es am Deininhauser Weg zur Zeit sogar 38. Sie bellen lauthals und präsentieren sich jedem Gast von ihrer besten Seite - in der Hoffnung auf ein neues Zuhause. So beweist der italienische Hütehundemix Balu durch sein lautes Bellen, dass er ein toller Beschützer ist. Jamie und Bella zeigen, dass sie sich mit jedem gut verstehen und begrüßen die Gäste freundlich.

Hohe Kosten

«Die Arbeit im Tierheim ist keine leichte Sache», weiß Roswitha Heise. «Die Kosten für Verpflegung und Arztbesuche wachsen uns über den Kopf, die Arbeit scheint manchmal nicht zu bewältigen zu sein».

Doch es gibt auch schöne Momente im Tierheim: Dann, wenn ein Bewohner einen neuen Besitzer gefunden hat oder die Tiere ihre Dankbarkeit spüren lassen. ti

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