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Rowdys wüten auf Friedhof

Schwerin Unbekannte haben in der Nacht zu Freitag auf dem katholischen Friedhof Schwerin an der Westhofenstraße gewütet.

Die Täter, die möglicherweise am hinter dem Plus gelegenen Parkplatz über den Zaun gestiegen sind, haben rund 30 Grablaternen demoliert, Schalen umgeworfen sowie Blumen aus den Vasen gerissen und zertreten. Karl-Heinz Schülken vom Kirchenvorstand St. Franziskus hat nach dem Entdecken der Schäden gestern Morgen die Polizei informiert. Und an beiden Eingängen - Am Kirchhof und an der Westhofenstraße - Hinweisschilder angebracht, dass sich die Geschädigten an die Polizei wenden sollten.

Karl-Heinz Schülken: «Wir als Kirchengemeinde können da keine Anzeige erstatten, denn die Gräber sind ja alle in Privatbesitz.» Bernhard Schülken, der zu den Geschädigten gehört, bedauerte gestern Nachmittag vor Ort, dass alle Betroffenen selbst zur Wache in den Erinpark müssten. «Einer für alle», also eine Kollektiv-Anzeige, sei nicht möglich - das habe ihm die Polizei mitgeteilt.

Eine Grablaterne kostet zwischen 150 und 180 Euro. Aber neben dem materiellen Schaden macht die Betroffenen die Störung der Totenruhe traurig. Die Grabstätte der Familie von Friedhofsgärtner Christoph Neidt ist verschont geblieben. Neidt: «In der Laterne war keine Kerze drin, sie ist bestimmt übersehen worden.» abi

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