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Grubenförderwagen in Castrop-Rauxel Teil 4

Marcel-Callo-Haus: Ein Erin-Überbleibsel zum Spielen

Castrop In der Kinder- und Jugendfreizeitstätte Marcel-Callo-Haus steht er, nicht bepflanzt, sondern leer: ein Wagen der Zeche Erin, der in der Altstadt, fast im Schatten des Förderturms, noch immer da steht. Er erfüllt hier heute eine andere Funktion als viele seiner Genossen.

Marcel-Callo-Haus: Ein Erin-Überbleibsel zum Spielen

Ralph Ehrnstraßer leitet das Marcel-Hallo-Haus. Foto: Victoria Maiwald

Ralf Ehrnstraßer war früher als Energie-Anlagen-Elektroniker unter Tage tätig. Heute ist er Erzieher und Heilpädagoge im Marcel-Callo-Haus, doch ein Stück der Bergbau-Geschichte darf nicht fehlen. Der hellblaue Grubenwagen ist ein Überbleibsel der Zeche Erin. Den Anstrich hat er in der damaligen Holzwerkstatt für schwerbehinderte Langzeitarbeitslose bekommen und wurde damals als Blumenkasten genutzt.

Heute dient der Grubenwagen den Besuchern der Kinder- und Jugendfreizeitstätte als kulturträchtiges Spielobjekt. „Es ist wichtig, dass wir den Kindern Industriekultur zeigen, um darauf aufmerksam zu machen, wo wir eigentlich leben und was hier mal gewesen ist“, sagt Ehrnstraßer.

Nach dem Umbau der interkulturellen Bildungs- und Begegnungsstätte soll der Grubenwagen weiter als Wahrzeichen dienen. „Doch ein Wahrzeichen reicht nicht aus, man muss mit den Kindern auch Projekte durchführen, um ihnen zu zeigen, wo in ihrer Stadt Industriekultur zu finden ist“, sagt Ehrnstraßer. Wie genau der Grubenwagen verwendet werden soll, ist noch nicht klar.

In einer Serie (alle Artikel und Videos) zum Ende des Ruhrgebiets-Bergbaus stellen wir alle Förderwagen in der Stadt, zu denen wir Informationen bekommen, vor.

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