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Jugendfußballer des TuS Henrichenburg

Henrichenburg kommt mit Fair Play zum Erfolg

Henrichenburg Die E-Jugend-Fußballer des TuS Henrichenburg beweisen bereits im jungen Alter ein starkes Miteinander. Der Spielmodus hat daran einen großen Anteil. Denn mit diesem lernen die jungen Fußballer die Regeln und das soziale Miteinander.

Henrichenburg kommt mit Fair Play zum Erfolg

Die E-Jugend des TuS Henrichenburg steht nach vier Spielen auf dem ersten Rang. Foto: Volker Engel

Es ist Montag, 17 Uhr, die ersten E-Jugendspieler des TuS Henrichenburg sind schon da, ehe die anderen Spieler eine halbe Stunde später dazustoßen. Vor dem offiziellen Trainingsbeginn auf dem Sportplatz an der Lambertstraße bietet Spielervater Andrej Ardelean ein extra Torwarttraining für die Torhüter der Mannschaft an, wozu sich auch schon oft einige der Feldspieler hinzugesellen. „Die Kinder kommen gerne zum Training, auch wenn sie mal eine Platzrunde extra laufen müssen“, sagt Trainer Marcel Vollbrecht, der schon über sechs Jahre Erfahrung als Jugendtrainer hat.

Während des Trainings und der Spiele bekommt Vollbrecht viel Unterstützung von drei weiteren Spielervätern. „Das Training fällt eigentlich so gut wie nie aus, selbst bei bestimmten Events nicht. Und so sind eigentlich auch immer alle Kinder da.“

Henrichenburg kommt mit Fair Play zum Erfolg

Das Team der E-Jugend des TuS Henrichenburg: (hinten, v.l.) Mathias Langer, Marcel Vollbrecht und André Sewerin sowie (Mitte, v.l.) Sebastian Wagner, Jan Fischer, Jannis Janknecht, Ianis Ardelean, Jonah Sewerin, Henrick Vollbrecht, Jesse Bojak, Matteo Bischof, Taylan Erdinc und (vorne, v.l.) Jerome Martin und Tom Langer. Foto: Volker Engel

Auch wenn der Übungsleiter mal nicht das Training leiten kann, möchte sein Sohn Henrick dennoch zum Training gehen. „Aber das ist bei einem so starken Trainerbetreuerteam auch möglich“, sagt Vollbrecht stolz. Zum Trainerteam gehören neben Andrej Ardelean außerdem noch die Spielerväter Mathias Langer und Andrej Sewerin, die Anregungen aus dem Spiel mit ins Training nehmen.

„Das, was beim Spiel nicht so gut funktioniert hat, gehen wir beim Training direkt an“, erzählt der einst selbst aktive Fußballspieler Vollbrecht. „Aber im Großen und Ganzen haben wir eine sehr spielstarke Mannschaft, in der jede Menge Potenzial steckt.“

Jeder lernt das, was er braucht

Das Team besteht zum einen aus Spielern, die schon lange am Ball sind, und wiederum jenen, die eine Pause vom Fußball gemacht haben: Eine bunte Mischung aus Spielern, auf die alle eingegangen werden müsse, wie Vollbrecht sagt. „Jeder muss was anderes üben, ob es der Freistoß ist, der richtige Einwurf oder das Eckenschießen“, sagt er.

Doch die Regeln des Fußballs beherrschen alle schon ziemlich gut. Diese lernen sie bei jedem Meisterschaftsspiel nach dem Spielmodus „Fair Play“, bei dem die jungen Spieler im Wettkampf selbst bestimmen, welche Regel auf dem Platz durchgesetzt wird. „Wir Trainer befinden uns in der markierten Trainerzone und sind dann hauptsächlich nur für das Auswechseln der Spieler und die Taktik zuständig“, sagt Vollbrecht und lobt seine Schützlinge für ihr respektvolles Miteinander auf dem Platz. „Eine der Stärken der Mannschaft ist definitiv, dass sie alle sehr sozial sind“, so der Übungsleiter. „Wenn mal jemand aus Krankheitsgründen fehlt, erkundigen sich direkt alle nach ihm.“

Henrichenburg kommt mit Fair Play zum Erfolg

Nach vier Saisonspielen ist die E-Jugend des TuS Henrichenburg noch ungeschlagen. Foto: Volker Engel

Das „Fair Play“ zahlt sich aus, wie an der Tabelle abzulesen ist. Die Meisterschaft tragen die jungen Henrichenburger im Kreis Recklinghausen aus, die Hallenstadtmeisterschaft hingegen im Kreis Herne. Als „Schnittstellenverein“, wie Vollbrecht den TuS bezeichnet, habe man immer wieder neue Mannschaften als Gegner auf dem Platz, was gerade die Spiele gegen Castrop-Rauxeler Mannschaften stets spannend bleiben lasse.

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