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Ganz viel Indien steckt in dem «Königspalast»

Castrop-Rauxel Ganz viel Indien steckt in dem Gesundheitszentrum der Familie Vallomtharayil. Nach letzten baulichen Verzögerungen soll der dem Rathaus gegenüber liegende Gebäudekomplex am Montag, 16. Juli, endgültig öffnen.

Am Wochenende, 14. und 15. Juli, sind alle interessierten Bürger eingeladen, sich den nach Thomas Vallomtharayils Angaben weltweit einzigartigen, zu seinem ehrgeizigen Ayurveda-Projekt gehörenden Hotelbetrieb anzuschauen. Zug um Zug sollen die komplementär-medizinischen Angebote, die neue Dialyse-Praxis samt Betreutem Wohnen und der Wellness-Bereich bis zum Jahresende folgen.

«Das Hotelpersonal ist da. Es wird Zeit, dass wir anfangen», sagt Thomas Vallom-tharayil und strahlt über das ganze Gesicht. Sein «Königspalast» ist so gut wie fertig. Auf Indisch heißt das «Raj Mahal» - und diesen Namen trägt das Hotel. Es ist vollgestopft mit indischer Handwerkskunst. In etlichen Containern hat die Familie Vallomtharayil beispielsweise für die 58 Zimmer und Suiten aufwändig geschnitzte Kopfteile zu den in Deutschland gekauften Betten anfertigen lassen. Für das Restaurant ließ man fünf Zentimeter dicke Trennwände aus Sandstein mit einer speziellen Ornamentik fertigen. «Es ist gewaltig», sagt Oliver Krause, der ein halbes Jahr als Hotelmanager am Aufbau des Hotelbetriebs mitwirkte und jetzt aus familiären Gründen wieder nach Norddeutschland zurück geht. «Die ganze Branche weiß», ergänzt er, «dass in Castrop-Rauxel ein indisches Hotel öffnet.»

In Verbindung mit Ayurveda, der indischen Heilkunst, und dem gesamten «Medical Park Ruhr», den die Vallomtharayils am Europaplatz aufbauen, soll das «Raj Mahal» zu einer Drehscheibe für deutsche und internationale Patienten werden, die nach alternativen Heilformen suchen. pwu

4. Lokalseite: Blickpunkt

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