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Mehr öffentliche Grillplätze in Castrop-Rauxel?

FDP-Fraktion will die Wurst in den Park bringen

Castrop-Rauxel Mehr öffentliche Grillplätze in Castrop-Rauxel, fordert die FDP in einem Antrag an den Betriebsausschuss 1. Denn derzeit gibt es nur einen einzigen Grillplatz für jedermann an der Rennwiese auf Schwerin. Der wird von den Bürgern gerne genutzt, bringt aber auch einige Probleme mit sich.

FDP-Fraktion will die Wurst in den Park bringen

Der Grillplatz an der Pferderennbahn auf Schwerin wird oft vermüllt hinterlassen. Vandalismusschäden sind ebenfalls nicht selten. Foto: Volker Engel

Wenn die Temperaturen steigen, die Tage länger werden, dann zieht es den Menschen nach draußen. Umso schöner wenn man mit Familie und Freunden den Grill anfeuert und sich ein leckeres Würstchen oder Kotelett darauf zubereitet. Wenn für das Grillfest kein eigener Garten zur Verfügung steht, zieht man eben zum nächsten öffentlichen Grillplatz. In Castrop-Rauxel gibt es einen einzigen solchen Platz an der Rennwiese auf Schwerin. Zu wenig findet die FDP und stellt einen Antrag an den Betriebsausschuss 1 für die Sitzung im Juni. Der Rat möge die Verwaltung damit beauftragen zu prüfen, ob weitere öffentliche Grillplätze in der Stadt angeboten werden könnten, heißt es da. In Absprache mit Feuerwehr und Ordnungsamt versteht sich.

„Nicht jeder hat einen Garten oder Balkon zur Verfügung. Gerade Familien mit Kindern sind auf Balkonen eher eingeschränkt“, heißt es in der Begründung zum Antrag. Weiterhin werde an vielen Stellen in der Stadt „wild gegrillt“. Das könne durch öffentliche Grillplätze vermieden werden.

Müll und Vandalismus auf der Rennwiese

Stellt sich die Frage, wie groß die Nachfrage nach dem Grillplatz an der Rennwiese denn ist. Braucht Castrop-Rauxel mehr solcher Angebote? „Der Grillplatz steht allen Bürgern kostenfrei und ohne Anmeldung zur Verfügung und wird im Sommer auch gern genutzt“, sagt Stadtsprecherin Maresa Hilleringmann dazu auf Anfrage. Leider muss die Stadt auch feststellen, dass der Platz oft nicht gut behandelt wird. „Denn natürlich muss man seinen Müll anschließend wieder mitnehmen, und das geschieht oft nicht“, so Hilleringmann weiter. Eine Aufgabe die dann bei den Mitarbeitern des Bereichs Stadtgrün und Friedhofswesen hängen bleibt. „Die Kollegen finden dort nicht selten auch Vandalismusschäden vor.“ So würden etwa Steine aus der Feuerstelle herausgebrochen oder die Bänke dort angekokelt, beschädigt oder beschmutzt.

Beim Thema „wild grillen“ liegen dem kommunalen Ordnungsdienst keine Erkenntnisse über eine Häufung von Vorfallen vor, meint Hilleringmann. Meldungen darüber oder konkrete Fälle die geahndet wurden gebe es nur sehr vereinzelt. Die Stadt räumt aber ein, dass sie nicht jeden Fall verhindern oder ahnden könne. „Eine flächendeckende Rund-um-die-Uhr-Kontrolle, damit jeder Verstoß auch nachweisbar ist und auf frischer Tat ertappt wird, ist unmöglich“, so Hilleringmann.

Wer beim „wild Grillen“ im öffentlichen Raum vom Ordnungsamt erwischt wird, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Nach § 12 der Ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit wird dieser Verstoß mit 25 Euro geahndet.

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