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Emscher-Umlage wird erhöht

CASTROP-RAUXEL Der Emscher-Umbau wird für die Städte etwas teurer. Damit bis 2020 jährlich rund 200 Millionen Euro in den neuen Abwasserkanal und die Renaturierung investiert werden können, müssen die Kommunen jetzt tiefer in die Tasche greifen.

Emscher-Umlage wird erhöht

Für die Emscherniederung stellt der Kreis derzeit einen Landschaftsplan auf.

Die Genossenschaftsversammlung beschloss jetzt eine generelle Gebührenerhöhung von fünf Prozent pro Jahr. Dies teilte Bürgermeister Johannes Beisenherz den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses mit. Wie er berichtete, enthielten sich die Castrop-Rauxeler Delegierten „aus formalen Gründen“ der Stimme. Keineswegs sei damit Kritik an den ökologischen Zielen des Emscher-Umbaus verbunden gewesen.

Finanz-Dilemma Erst vor gut sechs Wochen hatte Jochen Stemplewski, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft, im Haupt- und Finanzausschuss sein finanzielles Dilemma dargelegt und den Politikern zwei Varianten von Gebührenerhöhungen vorgestellt. Alle Räte in den Mitgliedsstädten sollten darüber entscheiden. Das ist plötzlich nicht mehr nötig.

Ökologischer Umbau Es soll dabei bleiben, dass der Emscher-Umbau am Ende die geplanten 4,4 Milliarden Euro kosten wird. Was dafür entsteht, soll in den nächsten Jahren auch für die Bürger sichtbar werden. Parallel zum unterirdischen Bau des Abwasserkanals soll auch der ökologische Flussumbau an der Oberfläche realisiert werden.

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