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Eine Altstadt voller Poesie

CASTROP Er möchte die Altstadt voller Gedichte hängen und zu einer Ausstellung in der Galerie art.ist am Markt Literaturnobelpreisträger begrüßen. (Foto) arbeitet mit Hochdruck an seiner Projekt-Idee "Castrop-Rauxel - ein Gedicht", die er im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010 verwirklichen möchte.

Eine Altstadt voller Poesie

Der Künstler Roy Kift.

Der persönliche Kontakt zu einer Nobelpreisträgerin ist bereits hergestellt. Aus Krakau erhielt Kift gerade ein handgeschriebenes Gedicht der polnischen Schriftstellerin Wislawa Szymborska. "Ein Anfang ist gemacht", sagt Roy Kift. Zufrieden will er erst sein, wenn er Werke von hochkarätigen Dichtern aus allen 28 Ländern der Europäischen Union zusammen hat. Die Ausstellung soll schließlich einen Überblick darüber geben, was geschrieben wird in ganz Europa. Harter Job "Es ist ein harter Job, die Dichter zu finden. Aber es macht auch großen Spaß", so Kift. "Europa - ein Gedicht", soll schließlich die Ausstellung heißen, die parallel zu der Gedicht-Schau in den Schaufenstern und an den Bäumen der Altstadt (poet trees) stattfinden soll. Hierfür möchte Kift speziell deutsche Gedichte auswählen. "Wir hängen Heine, Goethe, Ringelnatz, Busch und andere in der Stadt auf", sagt der Autor und Übersetzer aus England, der seit zehn Jahren in Obercastrop lebt. Zu "Castrop-Rauxel - ein Gedicht" soll auch Poetisches aus den Partnerstädten zusammen getragen werden.Ohne Aussicht auf Gage

Sechs Wochen im Frühjahr 2010 soll die Stadt voller Poesie sein. Unterschiedliche Themen sind für Roy Kift denkbar. "Vielleicht bekommen wir einen Humor-Boulevard mit lustigen Gedichten etwa von Heinz Erhardt oder auch einen Kinder-Boulevard mit Gedichten von Kindern der hiesigen Schulen hin", so der 64-Jährige. Dem Altstadtmarketing-Verein und der Stadt hat Kift seine Ideen bereits vorgestellt - und sich ohne jede Aussicht auf eine Gage schon einmal ans Werk gemacht.

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