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Grubenförderwagen in Castrop-Rauxel Teil 6

Ein Ort zum Erinnern im Kleingartenverein

Castrop-Rauxel Der Kleingartenverein Castrop-Rauxel Nord ist stolz auf seinen Grubenwagen. Er soll die Erinnerung wach halten - und tut das an dieser Stelle auch. Viele ältere Menschen lieben es, sich in seiner Umgebung zu treffen.

Ein Ort zum Erinnern im Kleingartenverein

Hans Vondey, Vorsitzender des Kleingartenvereins Nord in Castrop-Rauxel Foto: Maiwald

Ursprünglich fasste der schwarze Grubenwagen 1000 Liter, inzwischen ist er bunt bemalt, gekürzt und bepflanzt. Der Vorsitzende des Kleingartenvereins Castrop-Rauxel Nord, Hans Vondey, erzählt, dass der Wagen seit 2003 an seinem Platz stehe. Damals hatte er ein größeres Fassungsvermögen und war nur schwarz lackiert. Um die Bepflanzung einfacher zu gestalten, entschied sich der Verein dazu, den Wagen zu kürzen. Zwar ist er nun kein Original mehr, aber dafür ein Unikat, findet Vondey.

Den Gartenfreunden der Kleingarten-Parzelle gegenüber war der schwarze Wagen zu trist. Daher entschlossen sie sich, ihn zu verschönern.

Der Grubenwagen steht in einer Ruhezone, die extra für die Bewohner des nahegelegenen Seniorenheims angelegt wurde. Diese Zone im Grünen mit Blick auf den Wagen werde gut angenommen, so Vondey – hier kann man sich an alte Bergbaugeschichten zurückerinnern. Damit er schön anzusehen ist, wird er zweimal im Jahr bepflanzt und gepflegt.

Die Kleingartenanlage und der Grubenwagen erhalten durchweg positive Resonanz – das zeigt sich in der Nominierung für den Bundeswettbewerb „Gärten im Städtebau“ in diesem Jahr. Der bunt bemalte Grubenwagen in der Ruhezone hat zu dieser Nominierung bestimmt seinen Teil beigetragen.

In einer Serie (alle Artikel und Videos) zum Ende des Ruhrgebiets-Bergbaus stellen wir alle Förderwagen in der Stadt, zu denen wir Informationen bekommen, vor.

Grubenförderwagen in Castrop-Rauxel Teil 5

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