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Der Mann für die Po-Mess-Bude

Castrop-Rauxel Der Willy Astor ist ein netter bayrischer Bub. Das merkten die Zuschauer am Sonntagabend in der Stadthalle sofort. Aber ein frecher netter bayrischer Bub.

Freundlich begrüßte er das Publikum und interviewte die ersten Reihen. Schließlich müsse man ja auch wissen, mit wem man es die nächsten drei Stunden zu tun habe.

Willy Astor mag Castrop-Rauxel. Vor der Show, so erzählte er, habe er sich im Internet über die Europastadt informiert. Denn eigentlich dachte Astor, Castrop-Rauxel wäre nur ein erfundener Name, um die Menschheit zu belustigen. Ein weit verbreiteter Mythos. Mit ähnlichen Vorurteilen hätten auch Bielefeld und Buxtehude zu kämpfen, meinte er. Das Publikum verzieh ihm dieses Missverständnis gerne. Denn schließlich ist Astor nicht aus Deutschland, sondern aus Bayern.

Die Lieblingsbeschäftigung des Münchners an diesem Abend: Wortkuddelmuddel. «Ich messe ihren süßen Po in meiner Bude ab, weil ich bei mir zu Hause eine Pommesbude hab.» Nicht verstanden? Po-Mess-Bude.

Die Haxe des Bösen

Die Zuschauer mussten schon ganz genau hinhören, um Astors Wortakrobatik zu verstehen. So wird beim musikalischen Wohnungsmedley aus Tina Turners «Simply the best» einfach «Simply Asbest». Ob George W. Bush schon mal von der «Haxe des Bösen» gehört hat?

Als Schmankerl des Abends stellte Astor seinen angeblich kurz zuvor im Taxi komponierten Ruhrgebietssong vor. Dessen Geschichte ist schnell erzählt: Ingrid und ihr Bergmann haben den Schalke im Nacken. Deshalb gehen sie dort hin, wo die Ober hausen, und legen sich in die Wanne mit der Eickel. Ingrid schaut ganz bottropelt, denn eigentlich will sie doch nur eins: Einen Kuss, dort auf´m Mund. Miriam Tepel

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