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Sneks in Castrop-Rauxel ist dicht

Der Imbiss am Markt in der Altstadt bleibt geschlossen

Castrop Das Sneks in der Altstadt bleibt erst mal geschlossen. Rainer Schorer konzentriert sich auf das Parkbad Süd und Fußball-Profis. Der Koch kümmert sich um sieben Spieler von Dortmund und Schalke. „Zeit für Sneks reicht nicht“, sagt er.

Der Imbiss am Markt in der Altstadt bleibt geschlossen

Sneks bleibt erst mal geschlossen. Foto: Tobias Weckenbrock

An der Tür hängt noch das Zettelchen mit der Information, dass Sneks am Markt in der Altstadt Osterferien habe. Jetzt sind die Ferien an diesem Standort auf unbestimmte Zeit ausgedehnt. Im Gespräch mit unserer Redaktion bestätigt Rainer Schorer, dass er den Imbiss nicht mehr öffnet. „Ich konzentriere mich auf meine Tätigkeit im Fußball und auf das Parkbad Süd“, sagt der Gastronom. Die Entwicklung beim Fußball sei enorm. Er betreue jetzt sieben Profis von Dortmund und Schalke, koche für sie und berate sie in Ernährungsfragen. Da habe er einfach keine Zeit mehr, für den Mittagstisch im Sneks zu kochen.

Anfangs lief es super

Und um einen zweiten Mitarbeiter einzustellen, dafür habe das Sneks nicht genug Geld abgeworfen. „Ich kann den Laden nicht alleine schmeißen und musste Prioritäten setzen,“ erklärt Schorer. Auch für ihn sei die Entwicklung im Fußball ziemlich unerwartet gekommen. Für seinen Laden hat er allerdings einen Mietvertrag über fünf Jahre abgeschlossen. Am liebsten wäre ihm die Lösung, er könnte ihn verkaufen und ein andere übernähme den Standort. Sneks hatte im März vergangenen Jahres geöffnet. „Und anfangs lief es super“, sagt Schorer. Bei Großveranstaltungen auf dem Markt allerdings sei es unmöglich für ihn gewesen. Bei der Kirmes stünden die Wagen der Aussteller fast bis in seinen Laden hinein. Beim Frühlingsmarkt sei er ausgeklammert worden und beim Adventszelt sei es auch nicht viel besser gewesen. Den Imbiss habe man häufig fast gar nicht entdecken können.

Ist alle zu schaffen

Dabei habe er sich gerade auch mit seiner Außengastronomie so große Mühe gegeben. Wenn das Sneks an diesem Standort nicht gebraucht wird, dann eben nicht, meint Schorer. „Wenn sich hier aber einer reinkniet und selbst kocht, kann er das Ding auch alleine schaffen“, sagt Schorer, der die Eigentümerin der Immobilie entsprechend informiert hat.

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