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Fußball-Landesliga

Der FC Frohlinde verschafft sich Luft nach unten

Castrop-Rauxel Für den FC Frohlinde hat sich der Auftritt am Ostermontag in der Fußball-Landesliga gelohnt. Der FCF rückt in der Tabelle auf Rang neun vor.

Der FC Frohlinde verschafft sich Luft nach unten

Bis zum Schlusspfiff kämpfen musste der FC Frohlinde (blaue Trikots) am Ostermontag für seinen 2:1-Sieg in der Landesliga gegen den VfL Kemminghausen an der Brandheide. Der FCF verbuchte wichtige Punkte im Abstiegskampf. Foto: Volker Engel

Mit einem 2:1 (0:0)-Sieg hat sich der FC Frohlinde (9.) in der Fußball-Landesliga gegen den VfL Kemminghausen (11.) zur Abstiegszone Luft verschafft.

Rund vier Monate mussten die Fans an der Brandheide auf einen Sieg ihrer Elf warten. Jetzt gelang das vorher so schwierige Unterfangen binnen vier Tagen zwei Mal. Erst am Gründonnerstag gegen Wiescherhöfen (2:0), nun mit dem 2:1 gegen Kemminghausen. Und zwar hochverdient, wenn auch die Gäste mit dem ehemaligen Schweriner Trainer Thomas Faust gegen Ende des Spiels alles nach vorne warfen. Die Gastgeber hatten es nach den Toren von Spielertrainer Stefan Hoffmann (49.) und Dietrich Liskunov (66.) vorher und nachher verpasst, den Sack zuzumachen. Als die Dortmunder in der 83. Minute das 1:2 machten, brannte förmlich der Baum an der Brandheide.

Dabei hatte Gäste-Coach Faust schon während der Partie immer wieder gesagt: „Die sind bedeutend besser als wir.“ Schon in der ersten Spielhälfte. Doch da wurde von heimischer Seite noch zu fehlerhaft versucht, die Lücken zu finden. Als es dann doch gelang, war es Dortmunds Torwart Marco Schulz (vormals Schwerin), der Schüsse von Mario Djordic und Yannik Tielker souverän entschärfte. Auf der Gegenseite konnte der Frohlinder Keeper Daniel Schultz die sporadischen Halb-Chancen der Gäste parieren. So richtig zufrieden waren die Fans – mit ihren Pausen-Getränken in den Händen – nicht wirklich.

Jörg Wunsch, der Sportliche Leiter der Frohlinder sagte: „In der zweiten Halbzeit gewinnen wir noch.“ Seine Spieler kamen früher als die Gäste aus der Kabine und sorgten vor Wiederanpfiff mit einigen Formationsprints für Bewegungsübungen. Trainer Michael Wurst hatte den Grund dafür schon zuletzt gesagt: „Die Spieler sollen sofort hellwach sein.“ Sie waren es wieder. Erst war es Spielercoach Hoffmann, der nach seiner vierwöchigen Sperre das 1:0 (49.) machte, dann sorgte Liskunov mit einem Flugkopfball dicht über den Kunstrasenhalmen für das 2:0 (66.). Das Zittern blieb bis in die fünfte Minute der Nachspielzeit.

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