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Der Countdown läuft

Am Dienstag um 11 Uhr hebt die Maschine nach Prag vom Flughafen Köln/Bonn ab – mit an Bord die deutschen Korfballer, auf dem Weg zur WM in Tschechien.

Mit dem Bus geht´s dann weiter von der Hauptstadt zum nach Brün, wo die DTB-Auswahl am Donnerstag, 1. November (Allerheiligen), im Auftaktspiel auf die US-Amerikaner trifft. Die WM-Generalprobe gab es am Wochenende gleich dreifach, mit Testspielen (Fr, So) und einem ofiziellen Länderspiel am Samstag gegen die niederländische Süd-West-Auswahl.

Mussten sich die deutschen Korfballer im ersten Testspiel noch mit 12:13 geschlagen geben, drehte das Team um die Trainer Thorsten Cramer und Thomas Kupka am Sonntag mit einem 14:10-Sieg den Spieß um.

Trainer nicht unzufrieden

Die wirklich wichtigen Erkenntnisse im Hinblick auf Brün hätte allerdings das Länderspiel am Samstag gezeigt, da „wir unter Wettkampfbedingungen gespielt haben“, sagte Coach Kupka.

Das hat seine Mannschaft zwar mit 18:25 (10:12) verloren. Trotzdem war Thomas Kupka keineswegs unzufrieden. „Wir haben die Trainingsvorgaben mit vielen Würfen und Treffern umgesetzt und sind auf dem richtigen Weg.“ Gegen die Niederländer legte man einen 5:0-Blitzstart. Kupka: „Wir konnten das hohe Tempo leider nicht konsequent bis zum Ende spielen.“

Das Spiel hätten die DTB-Spieler, laut Kupka, auch gewinnen können, doch die Niederländer änderten ihre Taktik und griffen über ihre Frauen an. „20 Punkte haben sie gemacht. Da müssen wir noch nacharbeiten.“

Der Trainer ist froh, dass in allen drei Spielen auch nach Spieler-Wechseln kein Bruch im Spiel entstanden ist. „Die Rollen sind klar verteilt und die Kommunikation untereinander stimmt“, erklärt Kupka.

Kapitäne Cramer und Dülfer

Für die Vermittlung zwischen DTB-Team und Trainer sind ab sofort Saskia Cramer und Rüdiger Dülfer zuständig. Kupka: „Die Mannschafthat ihre Sprecher gewählt und Thorsten Cramer und ich stehen voll dahinter.“

Das Länderspiel hat übrigens Schiedsrichter aus Hongkong gepfiffen, der auch in Tschechien zum Einsatz kommen wird, mit der Zwischenstation in Castrop-Rauxel.

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