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Das Glück wendet sich ab

CASTROP-RAUXEL Das ist schon ärgerlich: Durch ein spätes Tor in der 88. Minute verlor der VfB Habinghorst beim SSV Südfeldmark in Wattenscheid mit dem 1:2 alle Punkte.

Das Glück wendet sich ab

VfB-Coach Dieter Beleijew (vorn) im Gespräch mit seiner Elf.

Zumindest ein Zähler war in Gedanken der mitgereisten Fans schon gebucht, ehe eine Freistoß-Situation kurz vor dem Ende alle schockierte und die Glücksmomente des letzten Spieles vergessen machte.

Auch den Trainer, der allerdings sportlich fair direkt nach dem Abpfiff bemerkte: "Wenn hier einer gewinnen sollte, dann waren es die Gastgeber". Zu diesem Zeitpunkt ist das natürlich ganz ärgerlich", so der Coach der Gäste.

Der sah auch, dass die Gastgeber in den Zweikämpfen rigoroser zur Sache gingen. Beleijew: "Wir waren da zu weit weg!" Dabei sah es eine halbe Stunde nach einem typischen 0:0-Match aus. Beide Abwehrreihen hatten die Offensiven im Griff.

Keeper auf Urlaub

Die Torhüter hätten getrost zum benachbarten Vereinsheim flanieren können, das fußballerische Geschehen fand zu diesem Zeitpunkt im weiten Feld zwischen ihren Aktionsräumen statt.

Selbst die paar Eckbälle, die in dieser Phase in die Nähe der für Tormänner geschützten "Fünfer-Zone" flogen, wurden von den Abwehrspielern spielend geklärt. Bis zur 40. Minute. Da erwischte Keeper Andrè Dante am Sechzehner einen Gegenspieler nur am Fuß. Sein Trainer: "Da haben ihn seine vorderen Kollegen im Stich gelassen!" Natürlich Elfmeter und das 1:0.

Kurzzeitig muckten die Habinghorster auch ganz vorne auf. Doch mit Gordon Schwarze trifft trotzdem ein defensiver Akteur aus elf Metern zum 1:1 in der 44. Minute. Nach der Pause ähnelten die Situationen zunächst den Geschehnissen aus dem ersten Abschnitt. Mit dem Unterschied, dass Südfeldmark seinen Druck noch vorne höher "fuhr". Mehrarbeit für die Gäste-Abwehr, die aber erneut von Thilo Karl organisiert, scheinbar alles im Griff hatte.

Konterchancen für die Bele-Elf

Durch den verstärkten Angriffswillen der Hausherren ergaben sich automatisch Konterchancen für die "Bele-Elf". Die aber leider viel zu überhastet vergeben wurden. So verzog Patrick Podwysocki aus spitzem Winkel eine gute Gelegenheit, die er lieber seinem frei stehenden Kollegen David Plachcinski vor dem Tor überlassen hätte. Der war für den verletzten Bahtyjar Ay ins Spiel gekommen, der sich verletzte.

Der Torjäger-Routinier hatte dann eine dicke Chance auf dem Fuß, die der Gastgeber Zerberus nicht durchließ. Jedenfalls nahm der VfB jetzt nicht mehr den Fuß vom "Gaspedal". Das Spiel völlig offen, trotzdem wendete sich das glückliche Ende vor der Pause schließlich in das unglückliche 1:2 zum Schluss, das die VfB`ler mit leeren Händen Richtung Heimat "düsen" ließ.

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